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	<title>Buchschreck &#187; Zukunft</title>
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	<description>Aus dem Leben eines Bücherwurms</description>
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		<title>Zimmer..</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 20:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[.. oder eher Loch. Ja, das haben wir uns heute angeschaut. Der Schatzymann will ja die erste Zeit in einem möblierten Zimmer wohnen und daher haben wir uns heute ein Zimmer ausm Internet angeschaut. Naja, ich sag eher Loch dazu. Schon der erste Eindruck war nicht so toll. Im Hausflur standen jede Menge Schuhe rum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>.. oder eher Loch.<br />
Ja, das haben wir uns heute angeschaut. Der Schatzymann will ja die erste Zeit in einem möblierten Zimmer wohnen und daher haben wir uns heute ein Zimmer ausm Internet angeschaut.<br />
Naja, ich sag eher Loch dazu. Schon der erste Eindruck war nicht so toll. Im Hausflur standen jede Menge Schuhe rum und auch irgendwelche Renovierungsutensilien. Über die Treppe gings dann in den Keller. Da war alles dunkel und nicht wirklich schön gemacht.<br />
Die Möbel in dem Zimmer waren bunt zusammengewürfelt und es sah irgendwie nicht gut aus. Die Küche war super alt. Auch bunt zusammengewürfelt und insgesamt nicht sehr schön.<br />
Der Hammer war das &#8220;Bad&#8221;. Also eigentlich war es wohl der Heizungsraum. Da war dann noch ein Klo, ein Waschbecken und eine Dusche drin. Eben auch dunkel und eben eher Heizungsraum als Badezimmer.</p>
<p>Jetzt hat der Mann nicht wirklich große Ansprüche, weils ja eigentlich auch nur zum Schlafen unter der Woche ist, aber ein bisschen halt dann schon.<br />
Ordentliche Möbel, eine Küche die man auch nutzen kann und ein Bad, das diesen Namen auch verdient.<br />
Naja, jetzt hat er mal ein bisschen im Netz geschaut und noch ein paar Angebote gefunden. Da wird er die Woche mal anrufen und wir werden sehen.</p>
<p>Wir haben uns dann auf dem Rückweg noch einen potenziellen Wohnort angeschaut. Leider wars schon ziemlich dunkel und wir beide recht müde, also nur kurz durch und wieder weg. Aber sah ganz nett aus. Die Adresse von der Wohnung hatten wir nicht, also konnten wir da nicht näher schauen. Hätten wir vielleicht, wenn wir etwas mehr geschaut hätten, aber egal.</p>
<p>Das mit dem schauen war auch unser Glück, so haben wir einen großen Stau auf der Autobahn umfahren können. Das wäre jetzt nämlich gar nicht schön gewesen.</p>
<p>Ich freu mich mittlerweile schon sehr auf unseren Umzug. Schließlich liegt dadurch ein eigenes Nähzimmer im Bereich des möglichen. Also so richtig. Weil die Mieten geringer sind, können wir ne größere Wohnung suchen und wenns richtig gut läuft, vielleicht sogar ein hübsches kleines Haus.<br />
Für mein eigenes Zimmer wird jetzt Geld gespart, damit ich mir dann noch Schränke und Regale für den Stoff und alles andere kaufen kann.</p>
<p>Ich bin ja ein unheimlich ungeduldiger Mensch. Das hat jetzt leider zur folge, das ich gerne so schnell wie möglich hier weg möchte.<br />
Aber ich hab ja noch keinen Job und dann müssen wir ja auch wegen Wohnung schauen und allem.</p>
<p>Ach, wenn es doch schon so weit wäre und ich mein eigenes Nähzimmer einrichten könnte&#8230;.</p>
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		<title>Ausflug zur Omimi</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 20:28:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Da der Schatzymann ab Freitag auf einer Tagung war, habe ich mich Samstag auf den Weg zu meinen Großeltern gemacht. Als Kind war ich in den Ferien immer bei meinen Großeltern. Schon als ich ganz klein war, konnte ich sogar die sechs Wochen Sommerferien problemlos dort verbringen. Ich brauchte nie ein großes Bespaßungsprogramm. Ich konnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da der Schatzymann ab Freitag auf einer Tagung war, habe ich mich Samstag auf den Weg zu meinen Großeltern gemacht.<br />
Als Kind war ich in den Ferien immer bei meinen Großeltern. Schon als ich ganz klein war, konnte ich sogar die sechs Wochen Sommerferien problemlos dort verbringen.<br />
Ich brauchte nie ein großes Bespaßungsprogramm. Ich konnte mich in der Werkstatt meines Opas mit Holz beschäftigen und bei gutem Wetter im Garten spielen. Im Winter Schneeburgen und ähnliches bauen. Einfach Kind sein und viel spielen.</p>
<p>Jetzt war ich also wieder da und es hat sich natürlich viel geändert, aber ganz viel ist auch einfach so geblieben wie es war.<br />
Ich kenne die Geräusche, die jede einzelne Zimmertür macht. Das knarzen des Bodens wenn man darüber läuft. Die Geräusche aus der Küche, wenn meine Oma kocht. Die kleinen Rituale, wenn mein Opa vor dem Essen sein Messer schärft, Oma die Platzdeckchen verteilt. Abends die Wärmflaschen für die Betten fertig gemacht werden, weil Omimi und ich es gerne schön warm haben.<br />
Ach, es ist so vieles, was sich einfach nicht ändert.<br />
Mit meinem Opa auf dem Sofa sitzen und Fernsehen schauen.<br />
Abends zusammen Rommee spielen und der Opa freut sich diebisch, wenn er eine gute Karte zieht oder einen Joker bekommt. Meine Oma, die ganz oft Möglichkeiten übersieht und kein Problem damit hat zu verlieren.</p>
<p>Was sich wohl auch so bald nicht ändern wird, ist diese Sache mit dem Essen. Alles wird genau geplant. Sobald wir unseren Besuch ankündigen, plant meine Oma was es wann für wen zu essen gibt. Da ich ja leider ein wenig mäkelig bin mit dem Essen, gibts für mich meistens was eigenes. Außerdem natürlich immer das, was ich am liebsten esse und davon immer reichlich.<br />
Ebenso wird genug vorgekocht, damit ich ganz viele Sachen mitnehmen kann und nur ja keiner verhungern muss.</p>
<p>Ach mensch, das war wieder so ein bisschen auftanken. Seele streicheln.</p>
<p>Ich muss nichts machen, kann mich verwöhnen lassen und genießen.</p>
<p>Ich hoffe, das meine Großeltern noch lange so fit bleiben wie bisher. Damit ich noch viele viele Jahre zu Besuch kommen kann und all das vertraute und liebgewonnene so bleibt&#8230;</p>
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		<title>Stand der Dinge II</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 17:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Menschliches]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, was ist jetzt Stand der Dinge?! Also, der Schatzymann hat zuerst eine halb-negative Nachricht bekommen. Der Job wurde der Mitbewerberin angeboten. Diese hatte jedoch in der letzten Woche noch ein Gespräch das sie abwarten wollte. Freitag gabs dann die Entscheidung. Und ihm wird tatsächlich der Job angeboten. Er rief mich Mittags auf der Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, was ist jetzt Stand der Dinge?!</p>
<p>Also, der Schatzymann hat zuerst eine halb-negative Nachricht bekommen. Der Job wurde der Mitbewerberin angeboten. Diese hatte jedoch in der letzten Woche noch ein Gespräch das sie abwarten wollte.<br />
Freitag gabs dann die Entscheidung. Und ihm wird tatsächlich der Job angeboten.</p>
<p>Er rief mich Mittags auf der Arbeit an um es mir mitzuteilen. Meine Kollegin weiß ja von der ganzen Story noch nichts und sollte das Freitag auch noch nicht erfahren. Also war meine Reaktion erstmal verhalten und so richtig freuen konnte ich mich nicht. Abends sind wir dann essen gegangen und ins Kino und haben viel geredet. So langsam kam dann auch die Freude immer mehr durch.</p>
<p>Ja und jetzt gehts halt los. Der Mann wird seine Stelle kündigen. Ich werde zunächst ein Gespräch mit meinem Chef führen, damit ich baldmöglichst zu einem Arbeitszeugnis komme und weil es ja nur fair ist, schonmal mit der Info rüber zu kommen.<br />
Ab Februar wird der Ehemann dann unter der Woche dort Arbeiten und leben und am Wochenende zu mir kommen. Die beiden Fellnasen und ich bleiben erstmal hier und gehen schön brav weiter arbeiten. Wir wollen unsere Wohnung und ich den Job erstmal behalten, bis die Probezeit um ist. Hat ein bisschen was mit Vernunft zu tun, auch wenn das für mich nicht unbedingt die Traumsituation ist.<br />
Erst ab etwa April werden wir dann so richtig nach einer Wohnung suchen. und wenn sich da nichts ändert, dann würde ich zum 1.6 umziehen.<br />
Ich werde aber wohl vorher schon nach einem Job suchen, Bewerbungen schreiben und hoffen. Wenn ich nämlich vorher schon was bekomme, kann sich der Zeitplan halt auch wieder ändern.</p>
<p>Meine Mama habe ich über diese Änderung schon informiert. Sie war auch schon die ganze Zeit mit einbezogen. Mein Papa hat keine Ahnung von dem ganzen. Und das wird schwer. Meinem Papa das zu erklären wird schwer und ich hab da so richtig Angst vor. Er wird überhaupt nicht begeistert sein. Wir werden uns viele Einwände und Wenn und Abers anhören dürfen und außerdem ganz viele &#8220;Tips&#8221; bekommen.<br />
Das wird ein tolles Weihnachten&#8230;</p>
<p>Ich stürz mich jetzt einfach mal in die Planung und organisation, das beruhigt mich ein bisschen..</p>
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		<title>Stand der Dinge</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 19:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Also gezwitschert habe ich es ja schon. Jetzt nochmal in der langen Version. Das Gespräch des Mannes wurde von Montag auf Dienstag  verlegt. Das lag nicht am Mann, sondern an irgendwelchen Organisatorischen Dingen bei denen. Vorher hat er noch erfahren, das von den acht eingeladenen Bewerbern, drei Favouriten sind. Er einer davon. Und dann hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also gezwitschert habe ich es ja schon. Jetzt nochmal in der langen Version.</p>
<p>Das Gespräch des Mannes wurde von Montag auf Dienstag  verlegt. Das lag nicht am Mann, sondern an irgendwelchen Organisatorischen Dingen bei denen.<br />
Vorher hat er noch erfahren, das von den acht eingeladenen Bewerbern, drei Favouriten sind. Er einer davon. Und dann hat einer sogar noch kurzfristig zurückgezogen.<br />
Das Gespräch an sich, lief wohl sehr gut. Der Schatzymann konnte es so gar nicht einschätzen, aber das Feedback vom Freund war dahingehend.<br />
Entscheidung sollte dann Mittwochs folgen. Den ganzen Tag saß hier also alles auf heißen Kohlen. Rausgekommen ist dann:</p>
<p>Beide Bewerber, die noch im Rennen sind, müssen bis zum 08.12. ein Projekt bearbeiten. Die Ergebnisse fließen dann in die Entscheidung ein.</p>
<p>Der Schatz muss also jetzt neben der normalen Arbeit noch ein bisschen zaubern und sich was schönes überlegen.<br />
Er hat richtig Lust da drauf, auch wenn er sich natürlich gewünscht hätte, leichter an den Job zu kommen.</p>
<p>Für mich heißt das ganze, weiter warten. Meine Twitterfollower wissen es vielleicht schon (sorry, falls ich genervt habe), ich kann nicht gut warten. Ich war so fertig am Mittwoch. Jedes Telefonklingeln (auf der arbeit klingelt oft das Telefon) hat mich voll aus der Fassung gebracht. Die Kollegin hat sich gewundert, aber ich wollte ihr ja noch nichts sagen. Werde ich auch jetzt nicht. Erst wenn das ganze in trockenen Tüchern ist. Sollte es negativ ausfallen, fällt die ganze Sache einfach unter den Tisch und gut ist.</p>
<p>Der Schatz wird also jetzt das ganze Wochenende damit verbringen an diesem Projekt zu arbeiten. Nein mein Lieber, ich bin nicht böse. Mach du nur, ich werd mich schon beschäftigen. Muss schließlich noch Steaks nähen..</p>
<p>Also falls jemand noch ein paar Daumen hat, Donnerstag ist Abgabetermin, Freitag schauen die sich das an und dann fällt die Entscheidung.</p>
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		<title>Bebe</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 18:51:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bebe]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir stecken ja mitten im Projekt Bebe und heute war ich dann beim Doc. Hatte ja vor drei Monaten erst nen Termin, aber er wollte nochmal die E.ierstöcke kontrollieren und das hat er heute dann getan. Da ist jetzt alles prima und wir hoffen, das sich alles einpendelt. Um das zu unterstützen, hat er mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir stecken ja mitten im Projekt Bebe und heute war ich dann beim Doc.<br />
Hatte ja vor drei Monaten erst nen Termin, aber er wollte nochmal die E.ierstöcke kontrollieren und das hat er heute dann getan. Da ist jetzt alles prima und wir hoffen, das sich alles einpendelt.<br />
Um das zu unterstützen, hat er mir ein Medikament verschrieben. Sehr lustig, das nimmt der Mann wegen seiner Diabetis und ich jetzt fürs Bebe.</p>
<p>Wir reden hier ganz oft und viel über Bebe. Deswegen habe ich auch schon geschaut, wie es am eventuell neuen Wohnort mit der Kinderbetreuung aussieht. Das schaut gar nicht schlecht aus.</p>
<p>Aber im zusammenhang mit Bebe tun sich natürlich auch noch andere Fragen auf. Naja, ich muss mich wohl damit abfinden, das ich nicht alles planen kann, was mit dem Bebe zu tun hat. Auch wenn ich das gerne machen würde. Am liebsten wüsste ich also ganz genau wann ich schwanger werde und wann das Bebe kommt. Dann wie das mit der Betreuung aussieht und wie gut oder schlecht das alles läuft.<br />
Ja, ich weiß, das is sehr idiotisch, aber gut, ich bin so und werde vielleicht auch noch lernen, das es nicht immer so geht.</p>
<p>Auf jeden Fall werden wir weiter fleißig am Projekt Bebe arbeiten :-p</p>
<p>Habe am Wochenende schon Schnittmuster für Babyklamotten bekommen :-p</p>
<p>Ach ja&#8230;</p>
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		<title>Wochenende</title>
		<link>http://www.buchschreck.de/2011/11/14/wochenende-3/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 18:44:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Nähen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, unser Wochenende. War lustig, anstrengend, lohnenswert und schön. Samstag machten wir einen Ausflug nach Münster. Ein bisschen Stadt anschauen, bummeln und Konzertkarten abholen. Wir haben natürlich das Stammhaus der Westfalenstoffe angeschaut. Aber sorry, diese Stoffe sind mir einfach definitiv zu teuer. Egal wie schön sie sind und egal wie toll die Qualität ist, finde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, unser Wochenende. War lustig, anstrengend, lohnenswert und schön.</p>
<p>Samstag machten wir einen Ausflug nach Münster. Ein bisschen Stadt anschauen, bummeln und Konzertkarten abholen. Wir haben natürlich das Stammhaus der Westfalenstoffe angeschaut. Aber sorry, diese Stoffe sind mir einfach definitiv zu teuer. Egal wie schön sie sind und egal wie toll die Qualität ist, finde ich einfach Preise von 20-25 Euro für den Meter Jersey absolut nicht diskutabel. Aber zum anschauen war es gut.<br />
Wir haben Konzertkarten für Reinhard M.ey abgeholt. Der Schatzymann hat letzte Woche die spontane Idee gehabt das er da hin will und so hat er Karten gekauft und wir waren Samstag abend auf dem Konzert. Es war für mich eine ganz neue Konzertart. Keiner hat mitgesungen und alle sind schön brav auf ihren Plätzen geblieben. Außerdem gabs eine Pause und die Lieder waren sehr sehr lang. Aber es war ok. Die Lieder waren gut und Stehkonzerte sind halt doch anstrengender.</p>
<p>Sonntag waren wir dann eine &#8220;Kollegin&#8221; des Schatzymanns besuchen. Die hatte mal ein Handarbeitsgeschäft und hat selber genäht. Vor einiger Zeit hat sie dem Mann auch schonmal ein paar Sachen mitgegeben für mich. Also Stickgarn habe ich jetzt ganz viel. Nur spezielle Farben muss ich kaufen, wenn ich sie brauche. Tja und jetzt habe ich Stoff, ältere Burda und Diana, einige Rollen mit verschiedenen Knöpfen, ein paar Schnittmuster und ein bisschen Kleinzeug. Ich hab mich wirklich gefreut und es hat sich auch gelohnt.</p>
<p>Danach waren wir dann noch die Gegend um die eventuell neue Arbeitsstelle des Schatzymannes anschauen. Wir waren beide neugierig und da wir in der nähe waren, konnten wir halt mal schauen. Ja und jetzt heißt es halt doch weiter warten.</p>
<p>Ich habe gerade entdeckt, das ich einen Beitrag, den ich für ein Gewinnspiel posten wollte nur unter Entwürfen abgelegt habe. Na, das wars wohl mit der Chance auf den schönen Stoff. Aber gut, man kann nicht alles haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Also&#8230;</title>
		<link>http://www.buchschreck.de/2011/11/07/also/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 20:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[ja lieber Schatzymann, ich schreibe da jetzt drüber und ja, ich weiß das dir das vielleicht nicht gefällt, aber ich muss das jetzt. Wir brauchen da auch erstmal nicht drüber reden, das können wir, wenns wirklich aktuell wird. Ich muss es mir einfach von der Seele schreiben und deswegen tue ich das jetzt auch. Heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ja lieber Schatzymann, ich schreibe da jetzt drüber und ja, ich weiß das dir das vielleicht nicht gefällt, aber ich muss das jetzt. Wir brauchen da auch erstmal nicht drüber reden, das können wir, wenns wirklich aktuell wird. Ich muss es mir einfach von der Seele schreiben und deswegen tue ich das jetzt auch.</p>
<p>Heute also, bekam der Mann die &#8220;Einladung&#8221; zum Vorstellungsgespräch. Er ist einer von acht und einer von 140 Bewerbern. Tja und was soll ich sagen, ich freue mich natürlich für ihn. Er hat das ganz allein geschafft und es ist auch ein bisschen eine würdigung für ihn. Ich bin stolz, das er sich ohne Studium oder großartige Ausbildung gegen so viele Bewerber durchgesetzt hat.<br />
Aber, wie wir ja schon wissen, würde dieser Job so viel Veränderung bedeuten. Und das, wo ich mir doch gerade schon sehnlichst diese Insel wünsche. Ja, ich hätte gerne eine Insel auf der ich dann wichtige Orte und Personen vereinen würde und glücklich werden würde. Ja klar weiß ich, das man leider Deutschland nicht zerschneiden kann und das man das nie alles haben kann was man will, aber wünschen darf man ja wohl.<br />
Ja und der Job wäre halt wieder eine Veränderung. Wieder raus hier und umziehen. Neue Arbeit, die dann wohl eher nicht mein Job wäre und und und.. Die Laier habe ich ja schonmal abgelassen.</p>
<p>Tja und davor hab ich jetzt ein bisschen Angst und kann mich deswegen nicht so recht freuen für den Mann. Natürlich ist eine Einladung zum Gespräch noch keine Jobzusage, aber es ist halt ein Schritt und damit ein Schritt in die Richtung, das ich mich mit den neuen Gegebenheiten schonmal auseinandersetzen muss.<br />
Ja, ich hab schonmal ein bisschen nach Jobs geschaut. Ich würd bestimmt irgendwas finden.<br />
Wohnungen habe ich mir auch schon im Netz angeschaut. Wir könnten wohl fürs gleiche Geld wie bisher was größere haben. Wir könnten Ländlicher Wohnen, was mir natürlich gefallen würde.<br />
Wir müssten wohl erstmal Fernbeziehung führen. Solange der Mann noch in der Probezeit wäre, würde ich meinen Job hier erstmal nicht kündigen, weil wer weiß.. Nicht das ich davon ausgehe, das der Mann die Probezeit nicht übersteht, aber man weiß halt wirklich nie, was passiert. Wäre natürlich für uns auch erstmal Zeit, nach ner Wohnung zu schauen, wobei wir die hier ja auch kündigen müssten. Das wäre wieder eine ziemliche Timing Sache. Ich müsste mit der Kündigung meines Jobs alles so timen, das ich dort direkt anschließen kann.<br />
Es wäre wieder so viel zu bedenken. Es hätte wohl auch wieder auswirkungen auf unsere Familienplanung.<br />
Ach, mein Kopf spielt wieder verrückt und das, wo ich doch im Moment eh in so nem tiefen Loch stecke. Aber gut, vielleicht würde diese Veränderung ein bisschen helfen, wer weiß.</p>
<p>Erstmal warten wir jetzt das Gespräch ab und wenns dann wirklich akut wird, dann wird sich alles irgendwie finden.</p>
<p>Später fällt mir bestimmt noch ganz viel ein, was ich schreiben will. Vielleicht editiere ich dann noch, oder es gibt morgen einen weiteren Beitrag zu dem Thema. Eventuell wird es also noch mehr Depri und Sorgen Beiträge geben&#8230;</p>
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		<title>Sport</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 19:46:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Oh man, da hab ich im Januar doch echt nen 2-Jahres-Vertrag im Fitnessstudio unterschrieben. Mehr oder weniger freiwillig und mehr oder weniger freudig. Ja, vorgenommen habe ich mir tatsächlich, da regelmässig hinzugehen und schön sportlich zu sein. Aber wie man ja so weiß, Vorsatz und Realität sind zwei paar Schuhe. Mittlerweile ist es also so, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oh man, da hab ich im Januar doch echt nen 2-Jahres-Vertrag im Fitnessstudio unterschrieben. Mehr oder weniger freiwillig und mehr oder weniger freudig.</p>
<p>Ja, vorgenommen habe ich mir tatsächlich, da regelmässig hinzugehen und schön sportlich zu sein. Aber wie man ja so weiß, Vorsatz und Realität sind zwei paar Schuhe.<br />
Mittlerweile ist es also so, das ich eigentlich nur noch Montags mit den beiden Kolleginnen zum Sport gehe. Eigentlich ist dieser Zustand in zweierlei Punkten doof. Erstens weils natürlich nicht so sinnvoll ist und mir eigentlich nichts bringt und andererseits weil ich Montags halt dann nur sehr wenige Stunden arbeite (andere Firmen haben Freitags mittags frei, wir haben Montags früher frei) und ich deswegen so ein wenig in bedrängnis bekomme mit meinem Stundenkonto.</p>
<p>Warum ich nicht öfters gehe? Tja, Montags gehe ich, Dienstags muss ich oft bis sieben arbeiten und da ich das meistens vorher nicht weiß, müsste ich ständig die Sportsachen spazieren fahren. Mittwochs hab ich im Moment Nähkurs danach ist schon zu. Donnerstag und Freitag hab ich keine Ausrede, außer der Tatsache das ich bis fünf arbeite und dann nicht mehr so wirklich lust habe zum Studio zu eieren. Samstag und Sonntag machen wir auch mal was und außerdem bin ich da gerne faul.<br />
Ja ich weiß, das sind jetzt eigentlich nicht wirklich herausragende Ausreden, aber was soll ich tun.<br />
So ein bisschen Leidensdruck habe ich schon, aber scheinbar noch nicht genug. Vielleicht sollte ich noch öfters mit dem Ehemann ins Schwimmbad gehen, dann wird das schnell schlimmer.. Heute waren wir da nämlich und ich fands ganz schrecklich. Ich habe nunmal im letzten Jahr doch einen Haufen Gewicht zugelegt. Zum einen wohl einfach Frustfressen aufgrund der doofen Jobsituation und zum anderen wohl auch durch dieses Hormonzeug, weil wir ja ein Baby wollen.<br />
Jetzt sagen mir zwar ständig alle Leute, das es keiner sieht und es gar nicht schlimm ist und so, aber ich finds halt schon gravierend.</p>
<p>Meine beiden Kolleginnen, die durchaus noch etwas andere Figurprobleme haben als ich, sind viel konsequenter. Die gehen 2-3 mal die Woche zum Sport und haben ihre Ernährung umgestellt. Das ist wieder so ein Problem. Ich kann meine Ernährung nicht umstellen. Ich mag nunmal keinen Salat und Gemüse und anderes gesundes Zeug ist auch nicht meins. Dafür liebe ich Schokolade und andere Süßigkeiten. Wobei ich  mir schon mühe gebe das zu reduzieren. So gibts auf der Arbeit keine Nutellasemmel mehr. Aber was soll ich tun, ich mag Salat nicht, auch wenn ich ihn noch zwanzig mal probiere. Ich würde auch gerne viel Gewicht verlieren. Wobei viel halt relativ ist. Meine Mama hat jetzt mit WW ganz viel Gewicht verloren. Für mich aber halt auch wieder keine Option, weil ich so viele Sachen nicht esse.</p>
<p>Ach mensch, ich bin schwierig und ärgere mich über mich selbst, aber es hilft nix.</p>
<p>Sport ist nicht meins und eigentlich such ich nur nen weg, aus diesem doofen Vertrag rauszukommen. Aber gut, das wird wohl nix.</p>
<p>Kann mir einer erklären, wie ich von meinen überflüssigen Kilos runterkomme? Hungern ist leider auch keine wirkliche Option&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Und nun?</title>
		<link>http://www.buchschreck.de/2011/10/31/und-nun/</link>
		<comments>http://www.buchschreck.de/2011/10/31/und-nun/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 20:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auskotzen]]></category>
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		<description><![CDATA[Jetzt folgt wieder so ein absoluter Chaoskopf-Depri-Herz-Bauch-Post: Also im moment sieht es beim Schatzymann auf der Arbeit ja nicht so pralle aus. Nicht, das sein Job super akut in Gefahr wäre, aber so wirklich zufrieden sind wir nicht. Mitgliederschwund und Co. machen den Job nicht zum sichersten überhaupt. Außerdem fehlt die Anerkennung und eine neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt folgt wieder so ein absoluter Chaoskopf-Depri-Herz-Bauch-Post:</p>
<p>Also im moment sieht es beim Schatzymann auf der Arbeit ja nicht so pralle aus. Nicht, das sein Job super akut in Gefahr wäre, aber so wirklich zufrieden sind wir nicht. Mitgliederschwund und Co. machen den Job nicht zum sichersten überhaupt. Außerdem fehlt die Anerkennung und eine neue Herausforderung wäre auch mal ganz schön.</p>
<p>Tja und aufgrund dessen hat er sich also heute beworben. Auf eine Stelle die ihm echt Spaß machen würde, bei der ich mich sicherer fühlen würde was die Zukunft angeht und alles. Also eigentlich ne wirklich gute Sache. Aber, leider nicht hier um die Ecke sondern 180km von unserem momentanen Standort. Und da fangen die Probleme an. Jeden Tag pendeln kann und will ich ihm nicht zumuten und will er auch nicht. Außerdem wäre dann die gemeinsame Zeit doch sehr knapp. Also stünde uns wohl ein Standortwechsel ins Haus. Und da fängt mein Problem an.</p>
<p>Standortwechsel schön und gut, aber leider sind es eigentlich 180km in die falsche Richtung. Weiter in den Süden wäre schön, aber so wären es km in den Norden. Ich müsste meinen Job aufgeben, um den ich ja eigentlich recht lange gekämpft habe. In meinem gelernten Beruf würde ich wohl so schnell nichts bekommen, also würde ich vorerst wohl anderweitig arbeiten. Das ist jetzt nicht so das Problem, aber natürlich auch nicht unbedingt ideal.<br />
Meine ohnehin miese Soziale Integration wäre mal wieder dahin. Wir kennen da beide keinen Menschen. Ich weiß nicht, wie gut das klappt, schon wieder rausgerissen und alles.</p>
<p>Aber ich finde die Vorstellung eigentlich auch schön. Raus hier, was neues sehen. Was anderes machen.</p>
<p>Ach, ich bin ziemlich zerrissen. Vor allem, mache ich mich verrückt, obwohl der Schatzymann ja heute erst die Bewerbung weggeschickt hat. Also noch nichtmal ein Gespräch war oder irgendwas. Aber ich bin nunmal ein Mensch, der schon vorher über alles mögliche nachdenkt und der auch gerne so viel wie möglich im voraus planen möchte. Das ist jetzt nicht nur im Zusammenhang mit dieser Geschichte schwierig, sondern auch wenns z. B. ums Kinderthema geht. Ich würde am liebsten noch vor der Schwangerschaft wissen, wie das mit der Kinderbetreuung hinterher klappt, wo wir nen Platz bekommen, wie wir das mit dem Arbeiten regeln und und und. Tja, ich würd so gerne alles planen, aber das geht nunmal nicht.</p>
<p>Ich werde also jetzt versuchen erstmal abzuwarten, was der Schatzymann so hört. Zwischendurch schau ich ein bisschen nach Wohnungen und auch ein bisschen nach Jobs für mich. Dann wäre ich erstmal ein bisschen beruhigt und beschäftigt.</p>
<p>Außerdem versuche ich jetzt meinen Kopf abzustellen und nicht weiter darüber nachzudenken..</p>
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		<title>Seelenmüll</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 18:54:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin absolut inkompetent, was soziales, Freundschaften und so nen Quatsch angeht. Der Schatzymann sagt immer ich wäre Sozial nicht so kompatibel. Ich bin halt nicht immer ganz einfach was mein Verhalten angeht. Ich kann es gar nicht wirklich beschreiben wie ich bin, ich bin eben ich (ja klingt jetzt super abgedroschen und so), scheinbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin absolut inkompetent, was soziales, Freundschaften und so nen Quatsch angeht. Der Schatzymann sagt immer ich wäre Sozial nicht so kompatibel. Ich bin halt nicht immer ganz einfach was mein Verhalten angeht. Ich kann es gar nicht wirklich beschreiben wie ich bin, ich bin eben ich (ja klingt jetzt super abgedroschen und so), scheinbar bin ich aber schwierig. Ich ecke häufiger irgendwo an und renne vor Wände. Keine guten Voraussetzungen..<br />
Ich hatte eine beste Freundin und einen besten Freund. Die kannte ich schon so lange ich lebe. Naja, gehalten hat es bis nach der Grundschule. Dann trennten sich unsere Wege und irgendwie auch unsere Freundschaften. Ab der weiterführenden Schule hatte ich nie wieder so eine richtige Freundschaft. Ich hatte Leute mit denen ich gut klar kam. Wechselte aber auch diese im laufe der Zeit öfters. Meist war ich allein. Ein wenig begünstigt wurde dieser Zustand wohl auch durch die Tatsache, das ich auf einem winzig kleinen Dorf wohnte, eine Verbindung mit Öffentlichen Verkehrsmitteln gab es nicht, meine Mama wollte mich nicht fahren und meine große Schwester wollte mich an den meisten Orten nicht dabei haben. Ja und so war es dann bis zu meinem Umzug.<br />
Ich war in verschiedenen Vereinen, aber so richtig Anschluss habe ich nie gefunden. Klar, Leute mit denen ich gut klar kam, aber nie den richtigen Freund.<br />
Ja, ich beneide Leute, die richtige Freunde haben. Ich bräuchte ja nicht viele, aber so ein bisschen.<br />
Naja, nach meinem Umzug wurde es eh noch schwieriger. Die Menschen hier sind eben doch anders als Daheim und ich fand so gar keinen Zugang zu ihnen. Bis heute beschränken sich meine Kontakte hier auf Menschen, die der Schatzymann kennt und/oder als Freunde ansieht und auf meine Arbeitskollegen.<br />
Ja, mit B. und K. habe ich mich angefreundet. Wir waren sogar zusammen im Urlaub. Aber eigentlich sind die beiden richtig gute Freunde und ich stehe oft daneben und habe das Gefühl nicht so recht dazu zu gehören.</p>
<p>Es fällt mir einfach unheimlich schwer Leute kennenzulernen. Ich bin nicht der Typ der allein weg geht oder sowas. Ich spreche nicht einfach &#8220;fremde&#8221; Leute an. Ich bin nicht gut im Freundschaften aufrecht erhalten (habe ich nach dem Umzug gemerkt). Ich habe Angst zurückgewiesen zu werden. Und das nicht nur, in der Realen Welt. Ich traue mich ja nichtmal in der virtuellen Welt nach einem Passwort in einem Blog zu fragen, vielleicht nicht mal aus Angst vor einem Nein sondern mehr aus Angst, was die Leute sich denken (So nach dem Motto: Was will die denn, die kenn ich doch gar nicht&#8230;). Ich blogge, aber ich kommentiere kaum bei anderen, sodass mein Blog eben kaum bekannt ist. Das ist jetzt natürlich nicht schlimm, aber das bringt mich eben auch dazu nicht nach Passwörtern zu fragen, weil die Leute mich ja nicht kenne. Ich lese viele Blogs, diese lese ich aber eben meistens still. Ich habe mich bei Twitter angemeldet. Freue mich immer, wenn jemand &#8220;offen&#8221; twittert. Hatte doch dann tatsächlich den Mut und habe ein paar Anfragen auch an &#8220;geschlossene&#8221; twitterer gestellt. Viele davon sind noch offen. Das macht mich traurig. Ich weiß, das nicht jeder jeden annimmt, aber bisher habe ich von keiner Anfrage eine Absage bekommen. Also noch immer sind die Anfragen offen. Mit einer Absage könnte ich ja klar kommen. Wenigstens klare Verhältnisse und so, aber so im leeren Raum stehen? Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Es ist wieder so ein Gefühl..</p>
<p>Diese Situation belastet mich mehr, als man vielleicht meinen könnte. Ich brauche nicht so viele &#8220;Freunde&#8221; wie andere. Aber so ein paar wären doch ganz schön. Leute die ich auch als Freunde bezeichnen kann. B. und K. ja, das sind Freunde, aber irgendwie eben auch nicht (Das muss keiner verstehen, ich versteh es ja selbst nichtmal..).</p>
<p>Mir fehlen Leute die in der gleichen Situation sind wie ich. Gut, meine ist halt auch noch besonders, aber Leute die auch nen Partner haben, ne ähnliche Vorstellung vom Leben und so. Aber das gibts halt nicht.</p>
<p>Ich besuche jetzt schon den 6. Nähkurs. Hängen geblieben ist davon kein Kontakt. Ich habs mit einer Versucht. Habe nach einem Treffen außerhalb des Kurses SMS geschickt, Treffen vorgeschlagen etc. aber es kam nichts zurück. Eben wieder so ein Rückschlag.</p>
<p>Ach, in meinem Kopf ist wieder alles so durcheinander. Ich bin mal wieder unzufrieden. Vor allem mit mir selbst und der Geburtstag gestern hat mir meine Unzulänglichkeit in Bezug auf Menschen und Kontakte eben wieder aufgezeigt. Den meisten und besten Kontakt hatte ich mit einem gerade mal 2-jährigen.<br />
Tja, meinen eigenen Geburtstag feiere ich seit der Grundschule nicht mehr. Und hier hätte ich nichtmal wirklich jemanden zum einladen.<br />
Unsere Hochzeit wollten wir erst mit der Familie feiern. Das haben wir auch nach dem Standesamt gemacht. Am Tag darauf wollten wir mit Freunden feiern. Lassen wir jetzt mal die Tatsache außen vor, das es eh nicht so geklappt hat wie geplant, war mein Stapel Einladungen winzig. Außer meiner Familie hatte ich ganze 7 Leute. Einer war mein Trauzeuge, dann meine einzige &#8220;Freudin&#8221; aus Bayern mit der ich zu der Zeit noch Kontakt hatte (auch das hat sich mittlerweile erledigt), der Rest waren Arbeitskollegen. Also jetzt nichts wirklich prickelndes.</p>
<p>Ich stehe vor der überlegung, ob wir ein zukünftig kommendes Kind taufen lassen oder nicht. Ja klar ist das noch ganz fern, aber ich denk da halt drüber nach. In diesem zusammenhang stellt sich ja dann die Frage nach Paten. Tja und da ist dann gleich wieder ein Problem. Ich habe niemanden.. Höchstens Familie, aber meine große Schwester und ich haben keinen Drath zueinandern. Den hatten wir noch nie. Tja und die kleinen. Ja die wäre eine Option, aber auch keine so richtige.</p>
<p>Hm, bevor ich mich jetzt ausm Fenster stürze höre ich besser auf. Ich glaube dieses auskotzen hat schon irgendwie geholfen. Es ändert zwar nichts an meiner Situation, aber es tut der Seele ein wenig gut.<br />
Gibts wohl Seminare für soziale Kompetenz?</p>
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