17.02.2012

Kann mir mal jemand eine Ladung Motivation rüberschicken?

Eine Ladung gute Laune und Spaß?

Ich häts bitter nötig.

Ich schreibe jetzt darüber, vielleicht ändert es sich dann. Man soll die Hoffnung ja nie aufgeben.

Ich bin im Moment viel allein, da der Mann ja unter der Woche nicht bei mir sein kann. Aber nicht damit fängt das Problem an, sondern mit mir.
Jeden Abend hätte ich Zeit, ich könnte Nähen, die Bude sauber machen und in Ordnung halten, schön für mich kochen, Leute treffen.
Und was tue ich? Ich sitz daheim, mit der Katze und dem Rechner aufm Bett und tue nichts.
Ich stehe jeden Morgen auf und geh zur Arbeit. Aber auch hier fehlt mir die frühere Freude und motivation. Ich kann mich schlecht aufraffen. Selbst hier, an diesem Ort, der doch ein Stück Heimat und Familie ist.
Seit Wochen möchte ich mir ein Shirt nähen. Tja, bei der Idee blieb es bisher. Ich möchte für meine Mama einen Kissenbezug nähen. Beim möchten blieb es bisher.
Montag habe ich angefangen unseren Esstisch neu zu gestalten. Angefangen.. Mehr aber auch nicht.
Der Wäschekorb steht gefüllt im Flur. Den Weg zur Waschmaschine hat er noch nicht genommen.

Es sind so viele Kleinigkeiten. Und doch, sie türmen sich auf und sind dann ein Hügel, den zu bewältigen ich mir nicht zutraue.

Ich hätte diese Woche an zwei Abenden zum Sport gehen können. Habe ich aber nicht gemacht. Warum? Weil ich den Arsch nicht hochbekomme.

Ich schlafe in der Nacht zwischen 8 und 9 Stunden. Trotzdem wache ich morgens auf und der erste Gedanke ist: Wann kann ich heute Abend wieder ins Bett.
Weniger schlafen hat nichts gebracht. Mehr schlafen bringt nichts. Eine untersuchung der Blutwerte blieb ohne Ergebnis.
Aber ich bin fertig. Selbst jetzt, während ich das schreibe, bin ich fertig und habe Mühe mich zu konzentrieren.
Am liebsten würde ich jetzt zehn andere Sachen machen, aber ich weiß, ich würde sie anfangen und nicht zuende bringen.

Ich schaffe es nicht, meinen beiden Lieblingskolleginnen eine Mail zu schreiben, obwohl ich den halben Tag vorm Arbeitsrechner sitze und es nur wenige Klicks wären.

Ich würde so gerne meine genähte Tasche zeigen. Schließlich habe ich sie bereits kurz nach Weihnachten genäht.
Tja, dafür müsste ich mich aufraffen sie zu fotografieren. Die Bilder bearbeiten und hochladen. Einen Text schreiben.
Ein Hügel.

Ich wollte wieder trainieren. Jetzt gerade. Genau jetzt. Aber jetzt geht nicht, jetzt bin ich arbeiten. Aber wenn ich es dann morgen könnte, dann graut es mir davor meine Pistole in die Hand zu nehmen. Weil es ja nicht jetzt ist, sondern erst morgen.

Ich stehe mir selbst im Weg. Ich weiß das und doch hätte ich so gerne eine Erklärung für mich.
Ich fühle mich körperlich dem ganzen nicht gewachsen. Ich sitze hier, ständige Übelkeit im Körper und Kalt ist mir auch, obwohl unsere Arbeit gut geheizt ist.
Ich bin froh, das die Kollegin wieder aus dem Urlaub zurück ist, weil jetzt sie wieder die Verantwortung trägt.

Hier liegt der Umschlag und die Karte für Frau Perles Deckenprojekt.
Ich habe es aber nicht geschafft etwas in die Karte zu schreiben und den Umschlag zu schließen.

Ich habe jetzt davon geschrieben und weiß doch, alle meine guten Vorsätze fürs Wochenende werden verpuffen.
Weil ich mir selbst im Weg stehe …


27.01.2012

Wochenbilanz

- Verkehrsunfall hautnah erlebt.
- Reh nicht angefahren obwohl es im dunkeln auf die Straße gerannt kam.
- dreimal mit dem Schatzymann gekocht
- die Praktikantin nur einmal böse angesprochen obwohl sie mehr verdient hätte
- von der Kollegin jeden Tag genervt
- Mit meinem Chef nur Hallo und Tschüss gesagt
- Mehr als einen Kunden glücklich gemacht
- eine schmerzvolle Entzündung an der Wangeninnenseite eingefangen ( Jetzt mit Gel aus Apo am behandeln und Para schlucken)
- Vom Schatzymann zweimal ganz toll massiert worden (sehr sehr schön)
- Kranke Kollegin besucht
- “Tribunal” von Klaus Erfmeyer gelesen.


08.01.2012

Ausflug zur Omimi

von Buchschreck in Ausflug, Familie, Vergangenheit, Zukunft

Da der Schatzymann ab Freitag auf einer Tagung war, habe ich mich Samstag auf den Weg zu meinen Großeltern gemacht.
Als Kind war ich in den Ferien immer bei meinen Großeltern. Schon als ich ganz klein war, konnte ich sogar die sechs Wochen Sommerferien problemlos dort verbringen.
Ich brauchte nie ein großes Bespaßungsprogramm. Ich konnte mich in der Werkstatt meines Opas mit Holz beschäftigen und bei gutem Wetter im Garten spielen. Im Winter Schneeburgen und ähnliches bauen. Einfach Kind sein und viel spielen.

Jetzt war ich also wieder da und es hat sich natürlich viel geändert, aber ganz viel ist auch einfach so geblieben wie es war.
Ich kenne die Geräusche, die jede einzelne Zimmertür macht. Das knarzen des Bodens wenn man darüber läuft. Die Geräusche aus der Küche, wenn meine Oma kocht. Die kleinen Rituale, wenn mein Opa vor dem Essen sein Messer schärft, Oma die Platzdeckchen verteilt. Abends die Wärmflaschen für die Betten fertig gemacht werden, weil Omimi und ich es gerne schön warm haben.
Ach, es ist so vieles, was sich einfach nicht ändert.
Mit meinem Opa auf dem Sofa sitzen und Fernsehen schauen.
Abends zusammen Rommee spielen und der Opa freut sich diebisch, wenn er eine gute Karte zieht oder einen Joker bekommt. Meine Oma, die ganz oft Möglichkeiten übersieht und kein Problem damit hat zu verlieren.

Was sich wohl auch so bald nicht ändern wird, ist diese Sache mit dem Essen. Alles wird genau geplant. Sobald wir unseren Besuch ankündigen, plant meine Oma was es wann für wen zu essen gibt. Da ich ja leider ein wenig mäkelig bin mit dem Essen, gibts für mich meistens was eigenes. Außerdem natürlich immer das, was ich am liebsten esse und davon immer reichlich.
Ebenso wird genug vorgekocht, damit ich ganz viele Sachen mitnehmen kann und nur ja keiner verhungern muss.

Ach mensch, das war wieder so ein bisschen auftanken. Seele streicheln.

Ich muss nichts machen, kann mich verwöhnen lassen und genießen.

Ich hoffe, das meine Großeltern noch lange so fit bleiben wie bisher. Damit ich noch viele viele Jahre zu Besuch kommen kann und all das vertraute und liebgewonnene so bleibt…


30.12.2011

2011

von Buchschreck in Bloggiges, Vergangenheit

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Es schwankte von 7-10 und manchmal sogar tiefer.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Nochmal zugenommen. Leider….

3. Haare länger oder kürzer?

Länger! Aber Gestern hät ichs fast wieder abgeschnitten. Haare sind ein nie enden wollendes Thema

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Kurzsichtiger.. Leider…-13

5. Mehr Kohle oder weniger?

Mehr! Ich verdiene endlich mein volles Gehalt auch in entsprechender Stufe..

6. Besseren Job oder schlechteren?

Denselben wie letztes Jahr, nur diesmal seit April sicher und ohne Azubistatus…

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Mal mehr mal weniger..

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn ja, was?

Berufserfahrung, Lebenserfahrung, Näherfahrung und außerdem die Erkenntnis, das ich meinem Mann folge, egal ob nach Norden oder nach Süden

9. Mehr bewegt oder weniger?

Ein bisschen mehr, schließlich geh ich doch ganz “fleißig” ins Fitnessstudio ;-)

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

öhm, eigentlich keine ..

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Akutes Ekzem im Gesicht..

12. Der hirnrissigste Plan?

Meine Nähsachen alle ordentlich im Schlafzimmer unterzubringen..

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Ich mach keine gefährlichen Sachen.. Außer Leben und Atmen..

14. Die teuerste Anschaffung?

Meine neue Nähmaschine und mein neues Handy.. außerdem das Handy des Mannes..

15. Das leckerste Essen?

Viele Sachen die der Mann kocht sind sehr lecker.. ich hab jetzt nichts bestimmtes im Kopf.

16. Das beeindruckendste Buch?

Beeindruckend sind die Bücher die ich lese nicht. Ich hab dieses Jahr viele leichte Krimis gelesen. Welche mit Heimatflair..

17. Der ergreifendste Film?

Ich schau mehr Serien als Filme..

18. Die beste CD?

Ein paar der Hörbücher waren sehr gut. Sonst, hör ich nur Radio..

19. Das schönste Konzert?

Ich war nur auf dem einen.. Herbert war einfach spitze in Gelsenkirchen..

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Dem Schatzymann

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Dem Schatzymann und den beiden Kolleginnen auf TF

22. 2011 zum ersten Mal getan?

Da fällt mir gerade nichts herausragendes ein. Es gab bestimmt einiges..

Ach, ich habe eine Forelle gekäschert (oder wie schreibt man das?)..

23. 2011 nach langer Zeit wieder getan?

??

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

- Chaos auf der Arbeit wegen dem blöden Vertrag

- Teure Autoreparaturen beim Schatzymannauto

- Die Nebenwirkungen unter denen ich seit dem absetzen der Pille leide..

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Den Papa davon, das unser Umzug und der neue Job vom Mann gut ist.. hat besser funktioniert als gedacht..

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Ich habe mehrere schöne Geschenke gemacht, ich wüsste nicht, das da eins besonders war..

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Die Nähmaschine vom Mann und das ich eine Woche Urlaub mit den Kolleginnen machen durfte..

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

” Du musst heute in die Stadt, deinen Vertrag unterschreiben!”

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Das kann ich schlecht beantworten..

30. Dein Wort des Jahres?

Unbefristet

31. Dein Unwort des Jahres?
Negativ

32. Deine Liebglingsblogs des Jahres?

Ich mag alle Blogs in meiner Blogroll, aber keines würde ich als Lieblingsblog bezeichnen.


06.11.2011

Sport

Oh man, da hab ich im Januar doch echt nen 2-Jahres-Vertrag im Fitnessstudio unterschrieben. Mehr oder weniger freiwillig und mehr oder weniger freudig.

Ja, vorgenommen habe ich mir tatsächlich, da regelmässig hinzugehen und schön sportlich zu sein. Aber wie man ja so weiß, Vorsatz und Realität sind zwei paar Schuhe.
Mittlerweile ist es also so, das ich eigentlich nur noch Montags mit den beiden Kolleginnen zum Sport gehe. Eigentlich ist dieser Zustand in zweierlei Punkten doof. Erstens weils natürlich nicht so sinnvoll ist und mir eigentlich nichts bringt und andererseits weil ich Montags halt dann nur sehr wenige Stunden arbeite (andere Firmen haben Freitags mittags frei, wir haben Montags früher frei) und ich deswegen so ein wenig in bedrängnis bekomme mit meinem Stundenkonto.

Warum ich nicht öfters gehe? Tja, Montags gehe ich, Dienstags muss ich oft bis sieben arbeiten und da ich das meistens vorher nicht weiß, müsste ich ständig die Sportsachen spazieren fahren. Mittwochs hab ich im Moment Nähkurs danach ist schon zu. Donnerstag und Freitag hab ich keine Ausrede, außer der Tatsache das ich bis fünf arbeite und dann nicht mehr so wirklich lust habe zum Studio zu eieren. Samstag und Sonntag machen wir auch mal was und außerdem bin ich da gerne faul.
Ja ich weiß, das sind jetzt eigentlich nicht wirklich herausragende Ausreden, aber was soll ich tun.
So ein bisschen Leidensdruck habe ich schon, aber scheinbar noch nicht genug. Vielleicht sollte ich noch öfters mit dem Ehemann ins Schwimmbad gehen, dann wird das schnell schlimmer.. Heute waren wir da nämlich und ich fands ganz schrecklich. Ich habe nunmal im letzten Jahr doch einen Haufen Gewicht zugelegt. Zum einen wohl einfach Frustfressen aufgrund der doofen Jobsituation und zum anderen wohl auch durch dieses Hormonzeug, weil wir ja ein Baby wollen.
Jetzt sagen mir zwar ständig alle Leute, das es keiner sieht und es gar nicht schlimm ist und so, aber ich finds halt schon gravierend.

Meine beiden Kolleginnen, die durchaus noch etwas andere Figurprobleme haben als ich, sind viel konsequenter. Die gehen 2-3 mal die Woche zum Sport und haben ihre Ernährung umgestellt. Das ist wieder so ein Problem. Ich kann meine Ernährung nicht umstellen. Ich mag nunmal keinen Salat und Gemüse und anderes gesundes Zeug ist auch nicht meins. Dafür liebe ich Schokolade und andere Süßigkeiten. Wobei ich  mir schon mühe gebe das zu reduzieren. So gibts auf der Arbeit keine Nutellasemmel mehr. Aber was soll ich tun, ich mag Salat nicht, auch wenn ich ihn noch zwanzig mal probiere. Ich würde auch gerne viel Gewicht verlieren. Wobei viel halt relativ ist. Meine Mama hat jetzt mit WW ganz viel Gewicht verloren. Für mich aber halt auch wieder keine Option, weil ich so viele Sachen nicht esse.

Ach mensch, ich bin schwierig und ärgere mich über mich selbst, aber es hilft nix.

Sport ist nicht meins und eigentlich such ich nur nen weg, aus diesem doofen Vertrag rauszukommen. Aber gut, das wird wohl nix.

Kann mir einer erklären, wie ich von meinen überflüssigen Kilos runterkomme? Hungern ist leider auch keine wirkliche Option…


02.10.2011

Seelenmüll

Ich bin absolut inkompetent, was soziales, Freundschaften und so nen Quatsch angeht. Der Schatzymann sagt immer ich wäre Sozial nicht so kompatibel. Ich bin halt nicht immer ganz einfach was mein Verhalten angeht. Ich kann es gar nicht wirklich beschreiben wie ich bin, ich bin eben ich (ja klingt jetzt super abgedroschen und so), scheinbar bin ich aber schwierig. Ich ecke häufiger irgendwo an und renne vor Wände. Keine guten Voraussetzungen..
Ich hatte eine beste Freundin und einen besten Freund. Die kannte ich schon so lange ich lebe. Naja, gehalten hat es bis nach der Grundschule. Dann trennten sich unsere Wege und irgendwie auch unsere Freundschaften. Ab der weiterführenden Schule hatte ich nie wieder so eine richtige Freundschaft. Ich hatte Leute mit denen ich gut klar kam. Wechselte aber auch diese im laufe der Zeit öfters. Meist war ich allein. Ein wenig begünstigt wurde dieser Zustand wohl auch durch die Tatsache, das ich auf einem winzig kleinen Dorf wohnte, eine Verbindung mit Öffentlichen Verkehrsmitteln gab es nicht, meine Mama wollte mich nicht fahren und meine große Schwester wollte mich an den meisten Orten nicht dabei haben. Ja und so war es dann bis zu meinem Umzug.
Ich war in verschiedenen Vereinen, aber so richtig Anschluss habe ich nie gefunden. Klar, Leute mit denen ich gut klar kam, aber nie den richtigen Freund.
Ja, ich beneide Leute, die richtige Freunde haben. Ich bräuchte ja nicht viele, aber so ein bisschen.
Naja, nach meinem Umzug wurde es eh noch schwieriger. Die Menschen hier sind eben doch anders als Daheim und ich fand so gar keinen Zugang zu ihnen. Bis heute beschränken sich meine Kontakte hier auf Menschen, die der Schatzymann kennt und/oder als Freunde ansieht und auf meine Arbeitskollegen.
Ja, mit B. und K. habe ich mich angefreundet. Wir waren sogar zusammen im Urlaub. Aber eigentlich sind die beiden richtig gute Freunde und ich stehe oft daneben und habe das Gefühl nicht so recht dazu zu gehören.

Es fällt mir einfach unheimlich schwer Leute kennenzulernen. Ich bin nicht der Typ der allein weg geht oder sowas. Ich spreche nicht einfach “fremde” Leute an. Ich bin nicht gut im Freundschaften aufrecht erhalten (habe ich nach dem Umzug gemerkt). Ich habe Angst zurückgewiesen zu werden. Und das nicht nur, in der Realen Welt. Ich traue mich ja nichtmal in der virtuellen Welt nach einem Passwort in einem Blog zu fragen, vielleicht nicht mal aus Angst vor einem Nein sondern mehr aus Angst, was die Leute sich denken (So nach dem Motto: Was will die denn, die kenn ich doch gar nicht…). Ich blogge, aber ich kommentiere kaum bei anderen, sodass mein Blog eben kaum bekannt ist. Das ist jetzt natürlich nicht schlimm, aber das bringt mich eben auch dazu nicht nach Passwörtern zu fragen, weil die Leute mich ja nicht kenne. Ich lese viele Blogs, diese lese ich aber eben meistens still. Ich habe mich bei Twitter angemeldet. Freue mich immer, wenn jemand “offen” twittert. Hatte doch dann tatsächlich den Mut und habe ein paar Anfragen auch an “geschlossene” twitterer gestellt. Viele davon sind noch offen. Das macht mich traurig. Ich weiß, das nicht jeder jeden annimmt, aber bisher habe ich von keiner Anfrage eine Absage bekommen. Also noch immer sind die Anfragen offen. Mit einer Absage könnte ich ja klar kommen. Wenigstens klare Verhältnisse und so, aber so im leeren Raum stehen? Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Es ist wieder so ein Gefühl..

Diese Situation belastet mich mehr, als man vielleicht meinen könnte. Ich brauche nicht so viele “Freunde” wie andere. Aber so ein paar wären doch ganz schön. Leute die ich auch als Freunde bezeichnen kann. B. und K. ja, das sind Freunde, aber irgendwie eben auch nicht (Das muss keiner verstehen, ich versteh es ja selbst nichtmal..).

Mir fehlen Leute die in der gleichen Situation sind wie ich. Gut, meine ist halt auch noch besonders, aber Leute die auch nen Partner haben, ne ähnliche Vorstellung vom Leben und so. Aber das gibts halt nicht.

Ich besuche jetzt schon den 6. Nähkurs. Hängen geblieben ist davon kein Kontakt. Ich habs mit einer Versucht. Habe nach einem Treffen außerhalb des Kurses SMS geschickt, Treffen vorgeschlagen etc. aber es kam nichts zurück. Eben wieder so ein Rückschlag.

Ach, in meinem Kopf ist wieder alles so durcheinander. Ich bin mal wieder unzufrieden. Vor allem mit mir selbst und der Geburtstag gestern hat mir meine Unzulänglichkeit in Bezug auf Menschen und Kontakte eben wieder aufgezeigt. Den meisten und besten Kontakt hatte ich mit einem gerade mal 2-jährigen.
Tja, meinen eigenen Geburtstag feiere ich seit der Grundschule nicht mehr. Und hier hätte ich nichtmal wirklich jemanden zum einladen.
Unsere Hochzeit wollten wir erst mit der Familie feiern. Das haben wir auch nach dem Standesamt gemacht. Am Tag darauf wollten wir mit Freunden feiern. Lassen wir jetzt mal die Tatsache außen vor, das es eh nicht so geklappt hat wie geplant, war mein Stapel Einladungen winzig. Außer meiner Familie hatte ich ganze 7 Leute. Einer war mein Trauzeuge, dann meine einzige “Freudin” aus Bayern mit der ich zu der Zeit noch Kontakt hatte (auch das hat sich mittlerweile erledigt), der Rest waren Arbeitskollegen. Also jetzt nichts wirklich prickelndes.

Ich stehe vor der überlegung, ob wir ein zukünftig kommendes Kind taufen lassen oder nicht. Ja klar ist das noch ganz fern, aber ich denk da halt drüber nach. In diesem zusammenhang stellt sich ja dann die Frage nach Paten. Tja und da ist dann gleich wieder ein Problem. Ich habe niemanden.. Höchstens Familie, aber meine große Schwester und ich haben keinen Drath zueinandern. Den hatten wir noch nie. Tja und die kleinen. Ja die wäre eine Option, aber auch keine so richtige.

Hm, bevor ich mich jetzt ausm Fenster stürze höre ich besser auf. Ich glaube dieses auskotzen hat schon irgendwie geholfen. Es ändert zwar nichts an meiner Situation, aber es tut der Seele ein wenig gut.
Gibts wohl Seminare für soziale Kompetenz?


05.09.2011

Retro

von Buchschreck in Geliebtes, Vergangenheit

Also im Moment bin ich voll auf so nem komischen Trip.

Habe also jetzt die letzten zwei Wochen sämtliche Folgen Mila Superstar geschaut. Und meiner momentanen Gefühlslage nach, auch ganz viel dabei geweint.

Habe jetzt hier noch Sailor Moon und Scooby-Do. Das wird also als nächstes über den Schirm flimmern.

Mal sehen, welche Kindheits-Erinnerungs-Serien ich noch so finde.
Diese Serien sind nicht so anspruchsvoll und daher super zum entspannen nach der Arbeit. Aber der Mila – Soundtrack hat mir nen Ohrwurm verpasst, der meiner Kollegin bestimmt schon sehr auf die Nerven geht.

Ich geh jetzt ins Bett. Mila ist zu Ende und sie ist Nummer 1 der Welt…


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