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	<title>Buchschreck &#187; Menschliches</title>
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	<description>Aus dem Leben eines Bücherwurms</description>
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		<title>Stand der Dinge II</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 17:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Menschliches]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, was ist jetzt Stand der Dinge?! Also, der Schatzymann hat zuerst eine halb-negative Nachricht bekommen. Der Job wurde der Mitbewerberin angeboten. Diese hatte jedoch in der letzten Woche noch ein Gespräch das sie abwarten wollte. Freitag gabs dann die Entscheidung. Und ihm wird tatsächlich der Job angeboten. Er rief mich Mittags auf der Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, was ist jetzt Stand der Dinge?!</p>
<p>Also, der Schatzymann hat zuerst eine halb-negative Nachricht bekommen. Der Job wurde der Mitbewerberin angeboten. Diese hatte jedoch in der letzten Woche noch ein Gespräch das sie abwarten wollte.<br />
Freitag gabs dann die Entscheidung. Und ihm wird tatsächlich der Job angeboten.</p>
<p>Er rief mich Mittags auf der Arbeit an um es mir mitzuteilen. Meine Kollegin weiß ja von der ganzen Story noch nichts und sollte das Freitag auch noch nicht erfahren. Also war meine Reaktion erstmal verhalten und so richtig freuen konnte ich mich nicht. Abends sind wir dann essen gegangen und ins Kino und haben viel geredet. So langsam kam dann auch die Freude immer mehr durch.</p>
<p>Ja und jetzt gehts halt los. Der Mann wird seine Stelle kündigen. Ich werde zunächst ein Gespräch mit meinem Chef führen, damit ich baldmöglichst zu einem Arbeitszeugnis komme und weil es ja nur fair ist, schonmal mit der Info rüber zu kommen.<br />
Ab Februar wird der Ehemann dann unter der Woche dort Arbeiten und leben und am Wochenende zu mir kommen. Die beiden Fellnasen und ich bleiben erstmal hier und gehen schön brav weiter arbeiten. Wir wollen unsere Wohnung und ich den Job erstmal behalten, bis die Probezeit um ist. Hat ein bisschen was mit Vernunft zu tun, auch wenn das für mich nicht unbedingt die Traumsituation ist.<br />
Erst ab etwa April werden wir dann so richtig nach einer Wohnung suchen. und wenn sich da nichts ändert, dann würde ich zum 1.6 umziehen.<br />
Ich werde aber wohl vorher schon nach einem Job suchen, Bewerbungen schreiben und hoffen. Wenn ich nämlich vorher schon was bekomme, kann sich der Zeitplan halt auch wieder ändern.</p>
<p>Meine Mama habe ich über diese Änderung schon informiert. Sie war auch schon die ganze Zeit mit einbezogen. Mein Papa hat keine Ahnung von dem ganzen. Und das wird schwer. Meinem Papa das zu erklären wird schwer und ich hab da so richtig Angst vor. Er wird überhaupt nicht begeistert sein. Wir werden uns viele Einwände und Wenn und Abers anhören dürfen und außerdem ganz viele &#8220;Tips&#8221; bekommen.<br />
Das wird ein tolles Weihnachten&#8230;</p>
<p>Ich stürz mich jetzt einfach mal in die Planung und organisation, das beruhigt mich ein bisschen..</p>
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		<title>Stand der Dinge</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 19:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<description><![CDATA[Also gezwitschert habe ich es ja schon. Jetzt nochmal in der langen Version. Das Gespräch des Mannes wurde von Montag auf Dienstag  verlegt. Das lag nicht am Mann, sondern an irgendwelchen Organisatorischen Dingen bei denen. Vorher hat er noch erfahren, das von den acht eingeladenen Bewerbern, drei Favouriten sind. Er einer davon. Und dann hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also gezwitschert habe ich es ja schon. Jetzt nochmal in der langen Version.</p>
<p>Das Gespräch des Mannes wurde von Montag auf Dienstag  verlegt. Das lag nicht am Mann, sondern an irgendwelchen Organisatorischen Dingen bei denen.<br />
Vorher hat er noch erfahren, das von den acht eingeladenen Bewerbern, drei Favouriten sind. Er einer davon. Und dann hat einer sogar noch kurzfristig zurückgezogen.<br />
Das Gespräch an sich, lief wohl sehr gut. Der Schatzymann konnte es so gar nicht einschätzen, aber das Feedback vom Freund war dahingehend.<br />
Entscheidung sollte dann Mittwochs folgen. Den ganzen Tag saß hier also alles auf heißen Kohlen. Rausgekommen ist dann:</p>
<p>Beide Bewerber, die noch im Rennen sind, müssen bis zum 08.12. ein Projekt bearbeiten. Die Ergebnisse fließen dann in die Entscheidung ein.</p>
<p>Der Schatz muss also jetzt neben der normalen Arbeit noch ein bisschen zaubern und sich was schönes überlegen.<br />
Er hat richtig Lust da drauf, auch wenn er sich natürlich gewünscht hätte, leichter an den Job zu kommen.</p>
<p>Für mich heißt das ganze, weiter warten. Meine Twitterfollower wissen es vielleicht schon (sorry, falls ich genervt habe), ich kann nicht gut warten. Ich war so fertig am Mittwoch. Jedes Telefonklingeln (auf der arbeit klingelt oft das Telefon) hat mich voll aus der Fassung gebracht. Die Kollegin hat sich gewundert, aber ich wollte ihr ja noch nichts sagen. Werde ich auch jetzt nicht. Erst wenn das ganze in trockenen Tüchern ist. Sollte es negativ ausfallen, fällt die ganze Sache einfach unter den Tisch und gut ist.</p>
<p>Der Schatz wird also jetzt das ganze Wochenende damit verbringen an diesem Projekt zu arbeiten. Nein mein Lieber, ich bin nicht böse. Mach du nur, ich werd mich schon beschäftigen. Muss schließlich noch Steaks nähen..</p>
<p>Also falls jemand noch ein paar Daumen hat, Donnerstag ist Abgabetermin, Freitag schauen die sich das an und dann fällt die Entscheidung.</p>
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		<title>gestopsel</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 18:29:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[- Ich habe eine neue Brille. Endlich! Ich habe mir ja eine Brille bei dieser Billigkette bestellt und wollte ausprobieren, ob das was taugt. Der Schatzymann und ich haben ein schönes Gestell ausgesucht, das wir leider am Ende wieder zurückhängen mussten, weil der Glasdurchmesser nicht passte. In meiner Stärke gibts die Gläser leider nicht in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>- Ich habe eine neue Brille. Endlich! Ich habe mir ja eine Brille bei dieser Billigkette bestellt und wollte ausprobieren, ob das was taugt. Der Schatzymann und ich haben ein schönes Gestell ausgesucht, das wir leider am Ende wieder zurückhängen mussten, weil der Glasdurchmesser nicht passte. In meiner Stärke gibts die Gläser leider nicht in Groß sondern nur in Klein. Tja dumm gelaufen. Auf jeden Fall konnte ich meine Brille dann vor zwei Wochen abholen und ich muss sagen, ich bin sehr glücklich damit. Ich kann wieder alles sehen. Also Straßenschilder, Leute, Autos und und und. Ich bin glücklich und das ist wichtig. Am wichtigsten ist aber, das ich nächstes Jahr dann eine Sonnenbrille in Sehstärke bekomme. Da freue ich mich schon drauf.<br />
Und ich weiß, das es eigentlich falsch ist diese Ketten zu unterstützen und nicht zu den niedergelassenen Optikern zu gehen. Aber ich kanns mir einfach nicht leisten Jährlich so viel Geld für meine Brillen auszugeben. Also geh ich billig.</p>
<p>- Nähen liegt grad so ein bisschen flach. Ich hab abends nach der Arbeit nicht mehr so die Motivation und am Wochenende auch nicht. Aber ich will wieder ran. Hab ein paar schöne Schnitte und auch Stoff liegt hier noch toller rum. Also hoffentlich bald wieder mehr genähtes hier..</p>
<p>- Meine Kollegin hat es geschafft im Urlaub total krank zu werden und fällt jetzt schon die zweite Nach-Urlaubs-Woche aus. Heißt wir sind jetzt in Woche 4 ohne sie unterwegs. Der Chef hat seit letzter Woche Urlaub und ich eine Kollegin aus der anderen Zweigstelle zur Vertretung da. Wir machen es uns schön und arbeiten die ganzen Stapel nach und nach ab.</p>
<p>- Ich möchte endlich versuchen mein Leben aufzuräumen. Jetzt gar nicht so im zwischenmenschlichen oder so, sondern wirklich sehr materiell. Ich sammel Sachen und kann mich schlecht trennen. Unsere Bude sieht aber irgendwie immer unordentlich aus. Also versuche ich jetzt knallhart wegzuwerfen und mir nicht ständig zu denken &#8220;Das hast du dann und da von dem und dem geschenkt bekommen&#8221;..! Ich will einfach echt leichter werden. Wenn schon nicht körperlich ( da gehts eher in die andere Richtung) dann zumindest was meine Sammlungen angeht. Zwei große Blaue Säcke und ein Haufen Altkleider sind schon entstanden. Vielleicht wirkt es sich positiv auf alles aus.</p>
<p>- Ich seh immernoch aus wie mitten in der Pubertät. Aber während meine Mama ein ganzes Wochenende bei uns weilte, haben wir den Weg in die Apotheke gewagt. Da wir Kinderwunsch haben, meinte die Apothekerin wären Pillen jeder Art nicht so gut. Also haben wir viel Geld für Waschgel, Tagescreme und Abendcreme (oder wie nennt man die?) ausgegeben. Außerdem gabs noch ein sehr stark deckendes Macke up. Daran muss ich mich immer noch gewöhnen. Erstens dauerts morgens jetzt viel länger im Bad und zweitens fühl ich mich immer noch so ein bisschen angeschmiert. Außerdem meine ich immer, das es unnatürlich und fleckig und so aussieht. Auch wenn jetzt schon mehrere Leute gesagt haben, das es nicht so ist, ich hab das Gefühl trotzdem. Na mal sehen. Wenns hilft.</p>
<p>- Ja, meine Mama war tatsächlich zu besuch. Endlich mal, in fünf Jahren hat sie es geschafft, ohne besonderen Grund herzukommen. Bisher war sie lediglich zur Hochzeit für drei Tage da und dann nochmal zwei Tage zur Trauerfeier der SchwieMa. So haben wir jetzt wirklich drei Tage miteinander verbracht. Waren schön einkaufen und haben uns viel unterhalten. Es kam auch viel aus der Vergangenheit auf den Tisch, aber das ist kein so schönes Thema. Ich fand aber die Tage mit meiner Mama sehr schön und vielleicht kommt sie ja bald wieder.</p>
<p>Ja, so ein bisschen was ist hier passiert, aber so richtig zum bloggen komme ich nicht. Auch wieder so ein Motivationsproblem&#8230;</p>
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		<title>Und nun?</title>
		<link>http://www.buchschreck.de/2011/10/31/und-nun/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 20:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<description><![CDATA[Jetzt folgt wieder so ein absoluter Chaoskopf-Depri-Herz-Bauch-Post: Also im moment sieht es beim Schatzymann auf der Arbeit ja nicht so pralle aus. Nicht, das sein Job super akut in Gefahr wäre, aber so wirklich zufrieden sind wir nicht. Mitgliederschwund und Co. machen den Job nicht zum sichersten überhaupt. Außerdem fehlt die Anerkennung und eine neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt folgt wieder so ein absoluter Chaoskopf-Depri-Herz-Bauch-Post:</p>
<p>Also im moment sieht es beim Schatzymann auf der Arbeit ja nicht so pralle aus. Nicht, das sein Job super akut in Gefahr wäre, aber so wirklich zufrieden sind wir nicht. Mitgliederschwund und Co. machen den Job nicht zum sichersten überhaupt. Außerdem fehlt die Anerkennung und eine neue Herausforderung wäre auch mal ganz schön.</p>
<p>Tja und aufgrund dessen hat er sich also heute beworben. Auf eine Stelle die ihm echt Spaß machen würde, bei der ich mich sicherer fühlen würde was die Zukunft angeht und alles. Also eigentlich ne wirklich gute Sache. Aber, leider nicht hier um die Ecke sondern 180km von unserem momentanen Standort. Und da fangen die Probleme an. Jeden Tag pendeln kann und will ich ihm nicht zumuten und will er auch nicht. Außerdem wäre dann die gemeinsame Zeit doch sehr knapp. Also stünde uns wohl ein Standortwechsel ins Haus. Und da fängt mein Problem an.</p>
<p>Standortwechsel schön und gut, aber leider sind es eigentlich 180km in die falsche Richtung. Weiter in den Süden wäre schön, aber so wären es km in den Norden. Ich müsste meinen Job aufgeben, um den ich ja eigentlich recht lange gekämpft habe. In meinem gelernten Beruf würde ich wohl so schnell nichts bekommen, also würde ich vorerst wohl anderweitig arbeiten. Das ist jetzt nicht so das Problem, aber natürlich auch nicht unbedingt ideal.<br />
Meine ohnehin miese Soziale Integration wäre mal wieder dahin. Wir kennen da beide keinen Menschen. Ich weiß nicht, wie gut das klappt, schon wieder rausgerissen und alles.</p>
<p>Aber ich finde die Vorstellung eigentlich auch schön. Raus hier, was neues sehen. Was anderes machen.</p>
<p>Ach, ich bin ziemlich zerrissen. Vor allem, mache ich mich verrückt, obwohl der Schatzymann ja heute erst die Bewerbung weggeschickt hat. Also noch nichtmal ein Gespräch war oder irgendwas. Aber ich bin nunmal ein Mensch, der schon vorher über alles mögliche nachdenkt und der auch gerne so viel wie möglich im voraus planen möchte. Das ist jetzt nicht nur im Zusammenhang mit dieser Geschichte schwierig, sondern auch wenns z. B. ums Kinderthema geht. Ich würde am liebsten noch vor der Schwangerschaft wissen, wie das mit der Kinderbetreuung hinterher klappt, wo wir nen Platz bekommen, wie wir das mit dem Arbeiten regeln und und und. Tja, ich würd so gerne alles planen, aber das geht nunmal nicht.</p>
<p>Ich werde also jetzt versuchen erstmal abzuwarten, was der Schatzymann so hört. Zwischendurch schau ich ein bisschen nach Wohnungen und auch ein bisschen nach Jobs für mich. Dann wäre ich erstmal ein bisschen beruhigt und beschäftigt.</p>
<p>Außerdem versuche ich jetzt meinen Kopf abzustellen und nicht weiter darüber nachzudenken..</p>
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		<title>Seelenmüll</title>
		<link>http://www.buchschreck.de/2011/10/02/seelenmull/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 18:54:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auskotzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin absolut inkompetent, was soziales, Freundschaften und so nen Quatsch angeht. Der Schatzymann sagt immer ich wäre Sozial nicht so kompatibel. Ich bin halt nicht immer ganz einfach was mein Verhalten angeht. Ich kann es gar nicht wirklich beschreiben wie ich bin, ich bin eben ich (ja klingt jetzt super abgedroschen und so), scheinbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin absolut inkompetent, was soziales, Freundschaften und so nen Quatsch angeht. Der Schatzymann sagt immer ich wäre Sozial nicht so kompatibel. Ich bin halt nicht immer ganz einfach was mein Verhalten angeht. Ich kann es gar nicht wirklich beschreiben wie ich bin, ich bin eben ich (ja klingt jetzt super abgedroschen und so), scheinbar bin ich aber schwierig. Ich ecke häufiger irgendwo an und renne vor Wände. Keine guten Voraussetzungen..<br />
Ich hatte eine beste Freundin und einen besten Freund. Die kannte ich schon so lange ich lebe. Naja, gehalten hat es bis nach der Grundschule. Dann trennten sich unsere Wege und irgendwie auch unsere Freundschaften. Ab der weiterführenden Schule hatte ich nie wieder so eine richtige Freundschaft. Ich hatte Leute mit denen ich gut klar kam. Wechselte aber auch diese im laufe der Zeit öfters. Meist war ich allein. Ein wenig begünstigt wurde dieser Zustand wohl auch durch die Tatsache, das ich auf einem winzig kleinen Dorf wohnte, eine Verbindung mit Öffentlichen Verkehrsmitteln gab es nicht, meine Mama wollte mich nicht fahren und meine große Schwester wollte mich an den meisten Orten nicht dabei haben. Ja und so war es dann bis zu meinem Umzug.<br />
Ich war in verschiedenen Vereinen, aber so richtig Anschluss habe ich nie gefunden. Klar, Leute mit denen ich gut klar kam, aber nie den richtigen Freund.<br />
Ja, ich beneide Leute, die richtige Freunde haben. Ich bräuchte ja nicht viele, aber so ein bisschen.<br />
Naja, nach meinem Umzug wurde es eh noch schwieriger. Die Menschen hier sind eben doch anders als Daheim und ich fand so gar keinen Zugang zu ihnen. Bis heute beschränken sich meine Kontakte hier auf Menschen, die der Schatzymann kennt und/oder als Freunde ansieht und auf meine Arbeitskollegen.<br />
Ja, mit B. und K. habe ich mich angefreundet. Wir waren sogar zusammen im Urlaub. Aber eigentlich sind die beiden richtig gute Freunde und ich stehe oft daneben und habe das Gefühl nicht so recht dazu zu gehören.</p>
<p>Es fällt mir einfach unheimlich schwer Leute kennenzulernen. Ich bin nicht der Typ der allein weg geht oder sowas. Ich spreche nicht einfach &#8220;fremde&#8221; Leute an. Ich bin nicht gut im Freundschaften aufrecht erhalten (habe ich nach dem Umzug gemerkt). Ich habe Angst zurückgewiesen zu werden. Und das nicht nur, in der Realen Welt. Ich traue mich ja nichtmal in der virtuellen Welt nach einem Passwort in einem Blog zu fragen, vielleicht nicht mal aus Angst vor einem Nein sondern mehr aus Angst, was die Leute sich denken (So nach dem Motto: Was will die denn, die kenn ich doch gar nicht&#8230;). Ich blogge, aber ich kommentiere kaum bei anderen, sodass mein Blog eben kaum bekannt ist. Das ist jetzt natürlich nicht schlimm, aber das bringt mich eben auch dazu nicht nach Passwörtern zu fragen, weil die Leute mich ja nicht kenne. Ich lese viele Blogs, diese lese ich aber eben meistens still. Ich habe mich bei Twitter angemeldet. Freue mich immer, wenn jemand &#8220;offen&#8221; twittert. Hatte doch dann tatsächlich den Mut und habe ein paar Anfragen auch an &#8220;geschlossene&#8221; twitterer gestellt. Viele davon sind noch offen. Das macht mich traurig. Ich weiß, das nicht jeder jeden annimmt, aber bisher habe ich von keiner Anfrage eine Absage bekommen. Also noch immer sind die Anfragen offen. Mit einer Absage könnte ich ja klar kommen. Wenigstens klare Verhältnisse und so, aber so im leeren Raum stehen? Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Es ist wieder so ein Gefühl..</p>
<p>Diese Situation belastet mich mehr, als man vielleicht meinen könnte. Ich brauche nicht so viele &#8220;Freunde&#8221; wie andere. Aber so ein paar wären doch ganz schön. Leute die ich auch als Freunde bezeichnen kann. B. und K. ja, das sind Freunde, aber irgendwie eben auch nicht (Das muss keiner verstehen, ich versteh es ja selbst nichtmal..).</p>
<p>Mir fehlen Leute die in der gleichen Situation sind wie ich. Gut, meine ist halt auch noch besonders, aber Leute die auch nen Partner haben, ne ähnliche Vorstellung vom Leben und so. Aber das gibts halt nicht.</p>
<p>Ich besuche jetzt schon den 6. Nähkurs. Hängen geblieben ist davon kein Kontakt. Ich habs mit einer Versucht. Habe nach einem Treffen außerhalb des Kurses SMS geschickt, Treffen vorgeschlagen etc. aber es kam nichts zurück. Eben wieder so ein Rückschlag.</p>
<p>Ach, in meinem Kopf ist wieder alles so durcheinander. Ich bin mal wieder unzufrieden. Vor allem mit mir selbst und der Geburtstag gestern hat mir meine Unzulänglichkeit in Bezug auf Menschen und Kontakte eben wieder aufgezeigt. Den meisten und besten Kontakt hatte ich mit einem gerade mal 2-jährigen.<br />
Tja, meinen eigenen Geburtstag feiere ich seit der Grundschule nicht mehr. Und hier hätte ich nichtmal wirklich jemanden zum einladen.<br />
Unsere Hochzeit wollten wir erst mit der Familie feiern. Das haben wir auch nach dem Standesamt gemacht. Am Tag darauf wollten wir mit Freunden feiern. Lassen wir jetzt mal die Tatsache außen vor, das es eh nicht so geklappt hat wie geplant, war mein Stapel Einladungen winzig. Außer meiner Familie hatte ich ganze 7 Leute. Einer war mein Trauzeuge, dann meine einzige &#8220;Freudin&#8221; aus Bayern mit der ich zu der Zeit noch Kontakt hatte (auch das hat sich mittlerweile erledigt), der Rest waren Arbeitskollegen. Also jetzt nichts wirklich prickelndes.</p>
<p>Ich stehe vor der überlegung, ob wir ein zukünftig kommendes Kind taufen lassen oder nicht. Ja klar ist das noch ganz fern, aber ich denk da halt drüber nach. In diesem zusammenhang stellt sich ja dann die Frage nach Paten. Tja und da ist dann gleich wieder ein Problem. Ich habe niemanden.. Höchstens Familie, aber meine große Schwester und ich haben keinen Drath zueinandern. Den hatten wir noch nie. Tja und die kleinen. Ja die wäre eine Option, aber auch keine so richtige.</p>
<p>Hm, bevor ich mich jetzt ausm Fenster stürze höre ich besser auf. Ich glaube dieses auskotzen hat schon irgendwie geholfen. Es ändert zwar nichts an meiner Situation, aber es tut der Seele ein wenig gut.<br />
Gibts wohl Seminare für soziale Kompetenz?</p>
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		<title>Liebe Frau H.</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 15:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschliches]]></category>
		<category><![CDATA[Trauriges]]></category>

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		<description><![CDATA[gestern hörten wir das sie nicht mehr zu uns kommen werden. Wir sind traurig. Sie sind immer ganz langsam und vorsichtig bei uns hereingeschlichen, seit etwa 3 Jahren ein wenig langsamer und gebeugter als zuvor. Bis zuletzt haben sie sich immer wieder gewundert das wir ihren Namen kannten und das sie ihn nicht sagen brauchten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>gestern hörten wir das sie nicht mehr zu uns kommen werden. Wir sind traurig. Sie sind immer ganz langsam und vorsichtig bei uns hereingeschlichen, seit etwa 3 Jahren ein wenig langsamer und gebeugter als zuvor. Bis zuletzt haben sie sich immer wieder gewundert das wir ihren Namen kannten und das sie ihn nicht sagen brauchten um ihre Medien abzugeben.<br />
Jedes Mal haben sie erst geschaut was wir da für sie zurückgestellt haben und dann ein oder zwei davon ausgesucht. Sind sie noch einkaufen gegangen durfte es nicht zu viel und zu schwer sein. Sie konnten ja nicht mehr so gut tragen.<br />
Eine Zeitlang kamen sie mit unterstützung, aber sie haben sich wieder aufgerappelt und konnten alleine kommen und ihr Leben meistern.<br />
Anfang des Jahres haben sie uns erzählt das sie Weihnachten für die ganze Familie gekocht haben. Das Haus voll Leute hatten und während sie erzählt haben, leuchteten ihre Augen sehr.<br />
Noch mehr haben sie aber gestrahlt, als sie uns von ihrem Urenkel erzählten. Er hat ihnen so viel Freude bereitet und sie waren so glücklich das es ihn gab.<br />
Wir wissen nicht was passiert ist, wir wissen nur, das wir sie vermissen werden. Es ist uns natürlich klar, das gerade unsere älteren Leser uns irgendwann verlassen, aber wenn es dann so liebe Damen trifft wie sie, dann tut das doch sehr weh.<br />
Liebe Frau H. wir hoffen, das es ihnen dort wo sie sind gut geht, das die Bibliothek im Himmel nach ihrem Geschmack ist und das sie von dort oben ihren kleinen Urenkel gut beobachten können. Machen sies gut..</p>
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		<title>*buhuuu*</title>
		<link>http://www.buchschreck.de/2011/08/31/buhuuu/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 19:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auskotzen]]></category>
		<category><![CDATA[Menschliches]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Oh man, kann mir mal einer sagen, wann diese Hormone endlich wieder im Gleichgewicht sind? Seit April ist hier alles durcheinander. Ich nehm zu, ich hab keinen Hunger, habe Fressattacken, ich bin depressiv, bin euphorisch, heule bei jeder Kleinigkeit im Film rum&#8230; Es ist einfach nur schrecklich. Am schlimmsten ist die Haut im Gesicht. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oh man, kann mir mal einer sagen, wann diese Hormone endlich wieder im Gleichgewicht sind?</p>
<p>Seit April ist hier alles durcheinander. Ich nehm zu, ich hab keinen Hunger, habe Fressattacken, ich bin depressiv, bin euphorisch, heule bei jeder Kleinigkeit im Film rum&#8230; Es ist einfach nur schrecklich.<br />
Am schlimmsten ist die Haut im Gesicht. Ich seh schlimmer aus, als ich je ausgesehen habe. Nicht mal in der Hochphase der Pubertät hab ich so ausgesehen.<br />
Und jetzt bin ich 23 und seh aus wie 14 oder sowas.</p>
<p>Tja, der Dok meinte schon es wäre was schönes, aber nein, es war nix schönes. Es sind einfach nur die Hormone, die nach fast 10 Jahren Pille total verrückt spielen. Aber wenns am Ende zum gewünschten Ergebnis führt, dann will ich das ganze aushalten. Ich kann nur hoffen, das zumindest der momentane Zustand bald vorbei geht, es geht nämlich mittlerweile doch schon ein wenig an die Substanz.</p>
<p>Ich geh jetzt aber erstmal weiter heulen, den Kloß dazu hab ich schon im Hals, obwohl gar nix passiert ist.</p>
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		<item>
		<title>1 Jahr..</title>
		<link>http://www.buchschreck.de/2011/07/02/1-jahr/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 09:24:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Menschliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja in der letzten Woche war es soweit. Ich bin seit einem Jahr kein Azubi mehr sondern &#8220;Ausgelernt&#8221;. Irgendwie unfassbar wie schnell die Zeit vergangen ist. Ich habe darüber ja erst vor kurzem berichtet. In meinem ersten Jahr als Fami hat sich jetzt nicht so viel verändert. Ich bin durch mehr oder weniger glückliche Umstände [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja in der letzten Woche war es soweit. Ich bin seit einem Jahr kein Azubi mehr sondern &#8220;Ausgelernt&#8221;.</p>
<p>Irgendwie unfassbar wie schnell die Zeit vergangen ist. Ich habe darüber ja erst vor kurzem berichtet.</p>
<p>In meinem ersten Jahr als Fami hat sich jetzt nicht so viel verändert. Ich bin durch mehr oder weniger glückliche Umstände in meine Wunschstelle reingerutscht. Dort habe ich die gleichen arbeiten erledigt wie schon zu Zeiten meiner Ausbildung. Ich habe Praktikanten angeleitet, einen Azubi bei seinen ersten Schritten begleitet und nebenbei meine ganz normale Arbeit gemacht.<br />
Wir haben neun Monate auf meinen festern Arbeitsvertrag gewartet und ich hab ihn dann mit einer schönen Mandelentzündung abgeholt. Auch danach hat sich nicht viel geändert. Es gab keine große Party, keine wichtigen Gespräche zum weiteren Arbeitsleben. Eigentlich nix!</p>
<p>Noch immer bin ich froh und glücklich das ich mir diesen Beruf ausgesucht habe. Es war definitv die richtige Entscheidung. Ich hatte trotz aller Schwierigkeiten in den letzten Jahren auch glück mit der Wahl meines Arbeitgebers. Ich hätte mich ja damals auch anders entscheiden können. Aber so ist es glaube ich doch echt gut.</p>
<p>Ich bin gespannt was die nächsten Jahre in meinem Job so mit sich bringen. Eventuell steht noch in diesem oder aber im nächsten Jahr eine große Veränderung in unserer Zweigstelle an. Wir werden sehen. Ich werde weiterhin fleißig arbeiten, Praktikanten und Azubis betreuen und ab und an von meinen Kunden genervt sein.<br />
Außerdem werde ich mich freuen, wenn unsere lieben Kunden vorbeikommen. Traurig sein, wenn ich höre das ein Kunde krank oder gar verstorben ist. Mir sorgen machen, wenn ich jemanden länger nicht gesehen habe und mich dann freuen wenn er mit einer einfachen Erklärung wieder vor der Theke steht.<br />
Wir werden Kinder erleben die groß werden. Sie fangen mit den Bilderbüchern an und stehen irgendwann mit dem Jugendroman vor der Theke. Gut, das hab ich jetzt noch nicht erlebt, weil das dauert doch länger als 4 Jahre, aber es gibt schon Kinder, die zu Anfang meiner Ausbildung durch die Bib gekrabbelt sind und jetzt schon sprechen, laufen und teilweise sogar ein wenig lesen können.<br />
Es ist schön was man so alles erlebt und auch wenn es doofe Momente gibt und unschöne Erlebnisse vorkommen, will ich doch eigentlich an keinem anderen Platz der Welt arbeiten&#8230;</p>
<p>&#8220;So soll es sein so kann es bleiben,<br />
So hab ich es mir gewünscht,<br />
Alles passt perfekt zusammen,<br />
Weil endlich alles stimmt&#8230;&#8230;&#8221;</p>
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		<title>5 Jahre</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 21:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Menschliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, genau so lange lebe ich jetzt schon hier. Wie ich im letzten Post schon mal schrieb bin ich damals von zuhause weg. Nur wenige Tage vorher habe ich meinen Eltern von meinen Plänen berichtet und ihnen gesagt das ich meine Ausbildung abgebrochen habe. In der damaligen Situation war es die richtige Entscheidung. Ich habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, genau so lange lebe ich jetzt schon hier.<br />
Wie ich im letzten Post schon mal schrieb bin ich damals von zuhause weg. Nur wenige Tage vorher habe ich meinen Eltern von meinen Plänen berichtet und ihnen gesagt das ich meine Ausbildung abgebrochen habe.<br />
In der damaligen Situation war es die richtige Entscheidung.</p>
<p>Ich habe in diesen fünf Jahren hier viel erlebt.<br />
Ich habe ein Jahr lang als Aushilfe in einem Schreibwarenladen gearbeitet. Dabei viele Leute kennengelernt und ein bisschen Geld verdient. Ich habe es geschafft eine Ausbildungsstelle in meinem Wunschberuf zu bekommen. Ich habe diese Ausbildung gut hinter mich gebracht (auch bald wieder ein Jahr her) und im Anschluss nach langem Kampf endlich meine feste Anstellung bekommen.<br />
Ich habe vom Bogenschießen zum Pistolenschießen gewechselt. Ich glaube, das is meine Richtung. Bisher läuft es gut und da sich mein Ehrgeiz meldet, trainiere ich sogar und lass mir von meinem Lieblingstrainer sogar was sagen. Wir sind einem Verein beigetreten und sind da auch mehr oder weniger aktiv. Es ist zwar längst nicht so, wie in meinem Heimatverein, aber es gibt schlimmeres.<br />
Der Mann und ich sind in eine schöne, große Wohnung gezogen und werden hier wohl erstmal bleiben. Die Wohnung hat ein Kinderzimmer und ist somit auch für die weitere Lebensplanung erstmal geeignet.<br />
Ich habe mit dem nähen angefangen. Habe bereits mehrere Kurse besucht und hier mittlerweile einen ganzen Fuhrpark stehen. Mein Hobby macht mir Spaß und ich lerne ständig neues dazu.</p>
<p>Es ist so viel passiert und auch wenn mir meine Familie fehlt, so war es damals für alle Beteiligten die beste Entscheidung. Wir alle haben einen neuen Weg eingeschlagen und ich glaube, einer musste den Anfang dafür machen!</p>
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		<title>Kopf-Chaos</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 18:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buchschreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auskotzen]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Menschliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja hier herrscht grade Kopf-Chaos, aber eigentlich viel mehr Gefühls-Chaos. Woran das liegt? Vielleicht an den Familienbesuchen im April und am Pfingstwochenende. Als ich vor fünf Jahren meine Sachen packte und dem Schatzymann folgte, weil wir beide merkten, entweder ich komme ihm nach oder unsere Beziehung wird nicht mehr lange halten, da fiel mir das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja hier herrscht grade Kopf-Chaos, aber eigentlich viel mehr Gefühls-Chaos.</p>
<p>Woran das liegt? Vielleicht an den Familienbesuchen im April und am Pfingstwochenende.</p>
<p>Als ich vor fünf Jahren meine Sachen packte und dem Schatzymann folgte, weil wir beide merkten, entweder ich komme ihm nach oder unsere Beziehung wird nicht mehr lange halten, da fiel mir das nicht schwer. Die Familiäre Situation war nicht so der Kracher und eigentlich war ich recht froh aus dem ganzen Streß und Chaos raus zu sein. Und eigentlich geht es mir auch heute noch gut mit dieser Entscheidung.<br />
Ich habe hier die Ausbildung gemacht, die mich glücklich macht. Ich habe Menschen getroffen die mich so nehmen wie ich bin und nicht immer an meinen Eltern oder Geschwistern messen, weil sie die einfach nicht kennen. Aber so richtig angekommen? Ich weiß es nicht.</p>
<p>Tja und nun ist da so ein Punkt, wo ich merke wie viel mir fehlt. Ich bekomm so vieles aus meiner Familie nicht mit. Meine Schwestern haben Freunde oder eben nicht, ich weiß es nicht, weil ich nicht da bin. Leute die mir in der Vergangenheit wichtig waren, tun Dinge von denen ich nichts mitbekomme. Mein Zuhause verändert sich und ich bin nicht dabei.<br />
Vielleicht fehlt mir auch die Weite der Landschaft, die Ruhe und die Geborgenheit die mir mein Dorf gab. Ich vermisse die Leute, die mir jeden Tag über den Weg gelaufen sind. Ja sogar diese Sprache mit dem vielen SCH fehlt mir.</p>
<p>Ich weiß, wenn wir gehen würden, würde ich auch hier Leute zurücklassen die ich mag und es würde sich wieder alles ändern, aber ich würde auch so viel gewinnen.</p>
<p>Ich habe den Anschluss an meine Familie so ein wenig verloren. An die Familie des Schatzymanns habe ich ihn nie gefunden und durch den Tod der Schwiegermama werde ich da wohl auch nicht mehr hineinwachsen.</p>
<p>Würde mir jemand heute sagen, ich könnte morgen zurück sein, ich würde nicht nein sagen.</p>
<p>Ach es ist einfach so viel was in meinem Kopf tobt.</p>
<p>Lieber Schatzymann, ich weiß das du dies früher oder später lesen wirst. Ich weiß wir können es nicht ändern, aber in meinem Kopf ist es eben einfach drin. Wir brauchen da jetzt nicht drüber reden. Es ändert nix und tut nur weh&#8230;</p>
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