Am Wochenende habe ich von Lee Child also Way out zuende gelesen.
Way out ist wieder ein Jack-Reacher. Jack Reacher ist der Hauptdarsteller des Buches, er ist Ex-Militärermittler und seit seiner Entlassung aus der Armee ohne festen Wohnsitz in Amerika unterwegs. Bei seinen Aufenthalten an den verschiedenen Orten gerät er immer wieder in Schwierigkeiten.
Diesmal geht es um eine Söldnertruppe, zwei Entführungen und die Jagd nach den Schuldigen. In einem kleinen Cafe in Manhatten beginnt dieser Thriller mit einem leckeren Espresso für Reacher. Von einem Fremden auf ein Geschehniss des Vortags angesprochen, steckt er auch schon mitten drin in einer Entführungsgeschichte. Erst versucht er den Entführer zu finden, dann kommt er hinter Geschichten aus der Vergangenheit, die direkt oder indirekt mit dem Fall zusammenhängen. Er kommt hinter Geheimnisse, die alles in ein anderes Licht rücken und die ganze Geschichte wendet sich in eine andere Richtung.
Das Ende ist immer gleich, Jack Reacher verschwindet wieder in den wirren der Amerikanischen Städte.
Das Buch ist wie immer spannend geschrieben, die Handlungen sind gut zu verfolgen. Ich persönlich bin mir nicht so sicher, ob Jack Reacher nicht ein bisschen zu übermenschlich dargestellt wird, aber es ist nicht so stark, das es absolut unglaubwürdig rüberkommt.
Man kann alle Jack Reacher Bücher unabhängig voneinander lesen. Es sind absolut eigenständige Bücher, die eben nur den Hauptdarstelle gemeinsam haben, dessen Geschichte wird aber immer genau erklärt und ist nicht so kompliziert oder unverständlich, das man nichts versteht.
Meine Lieblingsstelle:
Pauling dimmte die Beleuchtung, zündete Kerzen an und telefonierte, um italienisches Essen zu bestellen. Die Uhr in Reachers Kopf zeigte allmählich halb zehn an. Der Himmel vor dem Fenster wurde von Marineblau zu Schwarz, und die Lichter der Großstadt leuchteten hell. Die Barrow Street selbst war ruhig, aber die Taxis auf der West 4th Street hupten ständig. Gelegentlich heulte einige Blocks entfernt die Sirene eines Krankenwagens auf der Fahrt zum Saint Vincent´s Hospital. Der Raum schien zur City zu gehören, war aber doch etwas von ihr separiert. EIn wenig von ihr isoliert. eine Art Zufluchtsort.
“Machen Sie das noch mal”, bat Reacher
“Was?”
“Dieses Brainstorming. Stellen Sie mir Fragen.”