08.01.2012

Ausflug zur Omimi

von Buchschreck in Ausflug, Familie, Vergangenheit, Zukunft

Da der Schatzymann ab Freitag auf einer Tagung war, habe ich mich Samstag auf den Weg zu meinen Großeltern gemacht.
Als Kind war ich in den Ferien immer bei meinen Großeltern. Schon als ich ganz klein war, konnte ich sogar die sechs Wochen Sommerferien problemlos dort verbringen.
Ich brauchte nie ein großes Bespaßungsprogramm. Ich konnte mich in der Werkstatt meines Opas mit Holz beschäftigen und bei gutem Wetter im Garten spielen. Im Winter Schneeburgen und ähnliches bauen. Einfach Kind sein und viel spielen.

Jetzt war ich also wieder da und es hat sich natürlich viel geändert, aber ganz viel ist auch einfach so geblieben wie es war.
Ich kenne die Geräusche, die jede einzelne Zimmertür macht. Das knarzen des Bodens wenn man darüber läuft. Die Geräusche aus der Küche, wenn meine Oma kocht. Die kleinen Rituale, wenn mein Opa vor dem Essen sein Messer schärft, Oma die Platzdeckchen verteilt. Abends die Wärmflaschen für die Betten fertig gemacht werden, weil Omimi und ich es gerne schön warm haben.
Ach, es ist so vieles, was sich einfach nicht ändert.
Mit meinem Opa auf dem Sofa sitzen und Fernsehen schauen.
Abends zusammen Rommee spielen und der Opa freut sich diebisch, wenn er eine gute Karte zieht oder einen Joker bekommt. Meine Oma, die ganz oft Möglichkeiten übersieht und kein Problem damit hat zu verlieren.

Was sich wohl auch so bald nicht ändern wird, ist diese Sache mit dem Essen. Alles wird genau geplant. Sobald wir unseren Besuch ankündigen, plant meine Oma was es wann für wen zu essen gibt. Da ich ja leider ein wenig mäkelig bin mit dem Essen, gibts für mich meistens was eigenes. Außerdem natürlich immer das, was ich am liebsten esse und davon immer reichlich.
Ebenso wird genug vorgekocht, damit ich ganz viele Sachen mitnehmen kann und nur ja keiner verhungern muss.

Ach mensch, das war wieder so ein bisschen auftanken. Seele streicheln.

Ich muss nichts machen, kann mich verwöhnen lassen und genießen.

Ich hoffe, das meine Großeltern noch lange so fit bleiben wie bisher. Damit ich noch viele viele Jahre zu Besuch kommen kann und all das vertraute und liebgewonnene so bleibt…


30.12.2011

Weihnachten 2011

von Buchschreck in Familie

Nachlese eines Weihnachtsfestes:

Der Schatzymann und ich haben uns am Samstag auf den Weg in die Blau-Weiße Heimat gemacht. Er hat sich darauf gefreut, ich hatte eher gemischte Gefühle. Obwohl es doch zu meiner Familie ging.
Angekommen wurden wir im Papa-Haus auch schon erwartet und nach einer kurzen Bestandsaufnahme stand fest, das wir nochmal eben schnell los müssen, um Abends auch alle satt zu bekommen. Es fehlte eine Entenkeule.
Abends waren dann tatsächlich beide Schwestern dabei. Auch der Sohn der Papa-Freundin war da und nach dem Essen wurden dann fleißig Geschenke getauscht.
Ich habe von meinem Papa eine ganz tolle Kamera bekommen. Oh, was habe ich mich gefreut. Jetzt muss ich es nur noch lernen, mit ihr schöne Fotos zu machen.
Der Schatzymann hat mir viele schöne Sachen fürs nähen und Sticken geschenkt.
Von meinen Schwestern gabs viele schöne Kleinigkeiten.

Weihnachten 2.0 fing Sonntag Mittag bei meiner Mama an. Es gab lecker essen und im Anschluss warten auf die kleine Schwester. Mit der wurden dann nochmal Geschenke ausgepackt. Und wieder war viel schönes dabei und ich hoffe, das sich meine Familie über ihre Geschenke gefreut hat.

Schatzymann hat sich auf jeden Fall über seinen dicken, schweren Messerblock gefreut. Klingt vielleicht im ersten Moment ein bisschen doof, aber nein, es ist kein doofer Messerblock.
Der Mann kocht ja sehr gerne und dafür hat er auch gerne gutes Werkzeug. So besitzt er zwei recht teuere Küchenmesser die er hütet und beschützt. Und damit die im Messerblock nicht kaputt gehen, gabs jetzt einen magnetischen Messerblock. Schön aus schwarzem Holz mit eingearbeiteten Magneten. Da kann den Klingen nichts passieren und die Messer sind schön aufgehoben.

Montags gabs Familienfrühstück und den Nachmittag habe ich dann mit einem sehr lieben Menschen verbracht. Und dabei wurde mir wieder so sehr bewusst, wie sehr er mir fehlt, wenn uns 600 km trennen.
Wir sind vier Stunden lang durchs Dorf gewandert und haben über Gott und die Welt gequatscht. Aber dazu gibts vielleicht bald einen eigenen Eintrag.

Den Dienstag haben wir shoppender Weise verbracht. Nochmal besuch bei Mama und Abends mit dem Papa in ein Theaterstück.

Mittwoch haben wir uns dann früh auf den Weg gemacht, wir wollten schließlich heim.

Weihnachten war also dieses Jahr eher unspäktakulär und sogar die Schwestern konnten halbwegs friedlich mit der Papa-Freundin feiern.
Mal sehen, wie unser nächstes Weihnachten aussieht. Das kommt aber ganz auf unsere Wohnsituation und auch auf die Familiensituation an. Also erstmal abwarten..

Ich hoffe, Weihnachten war auch beim Rest der Blogwelt ruhig und entspannt…


17.12.2011

Stand der Dinge II

von Buchschreck in Arbeit, Familie, Menschliches, Zukunft

Ja, was ist jetzt Stand der Dinge?!

Also, der Schatzymann hat zuerst eine halb-negative Nachricht bekommen. Der Job wurde der Mitbewerberin angeboten. Diese hatte jedoch in der letzten Woche noch ein Gespräch das sie abwarten wollte.
Freitag gabs dann die Entscheidung. Und ihm wird tatsächlich der Job angeboten.

Er rief mich Mittags auf der Arbeit an um es mir mitzuteilen. Meine Kollegin weiß ja von der ganzen Story noch nichts und sollte das Freitag auch noch nicht erfahren. Also war meine Reaktion erstmal verhalten und so richtig freuen konnte ich mich nicht. Abends sind wir dann essen gegangen und ins Kino und haben viel geredet. So langsam kam dann auch die Freude immer mehr durch.

Ja und jetzt gehts halt los. Der Mann wird seine Stelle kündigen. Ich werde zunächst ein Gespräch mit meinem Chef führen, damit ich baldmöglichst zu einem Arbeitszeugnis komme und weil es ja nur fair ist, schonmal mit der Info rüber zu kommen.
Ab Februar wird der Ehemann dann unter der Woche dort Arbeiten und leben und am Wochenende zu mir kommen. Die beiden Fellnasen und ich bleiben erstmal hier und gehen schön brav weiter arbeiten. Wir wollen unsere Wohnung und ich den Job erstmal behalten, bis die Probezeit um ist. Hat ein bisschen was mit Vernunft zu tun, auch wenn das für mich nicht unbedingt die Traumsituation ist.
Erst ab etwa April werden wir dann so richtig nach einer Wohnung suchen. und wenn sich da nichts ändert, dann würde ich zum 1.6 umziehen.
Ich werde aber wohl vorher schon nach einem Job suchen, Bewerbungen schreiben und hoffen. Wenn ich nämlich vorher schon was bekomme, kann sich der Zeitplan halt auch wieder ändern.

Meine Mama habe ich über diese Änderung schon informiert. Sie war auch schon die ganze Zeit mit einbezogen. Mein Papa hat keine Ahnung von dem ganzen. Und das wird schwer. Meinem Papa das zu erklären wird schwer und ich hab da so richtig Angst vor. Er wird überhaupt nicht begeistert sein. Wir werden uns viele Einwände und Wenn und Abers anhören dürfen und außerdem ganz viele “Tips” bekommen.
Das wird ein tolles Weihnachten…

Ich stürz mich jetzt einfach mal in die Planung und organisation, das beruhigt mich ein bisschen..


01.12.2011

Stand der Dinge

von Buchschreck in Familie, Menschliches, Zukunft

Also gezwitschert habe ich es ja schon. Jetzt nochmal in der langen Version.

Das Gespräch des Mannes wurde von Montag auf Dienstag  verlegt. Das lag nicht am Mann, sondern an irgendwelchen Organisatorischen Dingen bei denen.
Vorher hat er noch erfahren, das von den acht eingeladenen Bewerbern, drei Favouriten sind. Er einer davon. Und dann hat einer sogar noch kurzfristig zurückgezogen.
Das Gespräch an sich, lief wohl sehr gut. Der Schatzymann konnte es so gar nicht einschätzen, aber das Feedback vom Freund war dahingehend.
Entscheidung sollte dann Mittwochs folgen. Den ganzen Tag saß hier also alles auf heißen Kohlen. Rausgekommen ist dann:

Beide Bewerber, die noch im Rennen sind, müssen bis zum 08.12. ein Projekt bearbeiten. Die Ergebnisse fließen dann in die Entscheidung ein.

Der Schatz muss also jetzt neben der normalen Arbeit noch ein bisschen zaubern und sich was schönes überlegen.
Er hat richtig Lust da drauf, auch wenn er sich natürlich gewünscht hätte, leichter an den Job zu kommen.

Für mich heißt das ganze, weiter warten. Meine Twitterfollower wissen es vielleicht schon (sorry, falls ich genervt habe), ich kann nicht gut warten. Ich war so fertig am Mittwoch. Jedes Telefonklingeln (auf der arbeit klingelt oft das Telefon) hat mich voll aus der Fassung gebracht. Die Kollegin hat sich gewundert, aber ich wollte ihr ja noch nichts sagen. Werde ich auch jetzt nicht. Erst wenn das ganze in trockenen Tüchern ist. Sollte es negativ ausfallen, fällt die ganze Sache einfach unter den Tisch und gut ist.

Der Schatz wird also jetzt das ganze Wochenende damit verbringen an diesem Projekt zu arbeiten. Nein mein Lieber, ich bin nicht böse. Mach du nur, ich werd mich schon beschäftigen. Muss schließlich noch Steaks nähen..

Also falls jemand noch ein paar Daumen hat, Donnerstag ist Abgabetermin, Freitag schauen die sich das an und dann fällt die Entscheidung.


14.11.2011

Bebe

von Buchschreck in Bebe, Familie, Zukunft

Wir stecken ja mitten im Projekt Bebe und heute war ich dann beim Doc.
Hatte ja vor drei Monaten erst nen Termin, aber er wollte nochmal die E.ierstöcke kontrollieren und das hat er heute dann getan. Da ist jetzt alles prima und wir hoffen, das sich alles einpendelt.
Um das zu unterstützen, hat er mir ein Medikament verschrieben. Sehr lustig, das nimmt der Mann wegen seiner Diabetis und ich jetzt fürs Bebe.

Wir reden hier ganz oft und viel über Bebe. Deswegen habe ich auch schon geschaut, wie es am eventuell neuen Wohnort mit der Kinderbetreuung aussieht. Das schaut gar nicht schlecht aus.

Aber im zusammenhang mit Bebe tun sich natürlich auch noch andere Fragen auf. Naja, ich muss mich wohl damit abfinden, das ich nicht alles planen kann, was mit dem Bebe zu tun hat. Auch wenn ich das gerne machen würde. Am liebsten wüsste ich also ganz genau wann ich schwanger werde und wann das Bebe kommt. Dann wie das mit der Betreuung aussieht und wie gut oder schlecht das alles läuft.
Ja, ich weiß, das is sehr idiotisch, aber gut, ich bin so und werde vielleicht auch noch lernen, das es nicht immer so geht.

Auf jeden Fall werden wir weiter fleißig am Projekt Bebe arbeiten :-p

Habe am Wochenende schon Schnittmuster für Babyklamotten bekommen :-p

Ach ja…


07.11.2011

Also…

von Buchschreck in Arbeit, Familie, Zukunft

ja lieber Schatzymann, ich schreibe da jetzt drüber und ja, ich weiß das dir das vielleicht nicht gefällt, aber ich muss das jetzt. Wir brauchen da auch erstmal nicht drüber reden, das können wir, wenns wirklich aktuell wird. Ich muss es mir einfach von der Seele schreiben und deswegen tue ich das jetzt auch.

Heute also, bekam der Mann die “Einladung” zum Vorstellungsgespräch. Er ist einer von acht und einer von 140 Bewerbern. Tja und was soll ich sagen, ich freue mich natürlich für ihn. Er hat das ganz allein geschafft und es ist auch ein bisschen eine würdigung für ihn. Ich bin stolz, das er sich ohne Studium oder großartige Ausbildung gegen so viele Bewerber durchgesetzt hat.
Aber, wie wir ja schon wissen, würde dieser Job so viel Veränderung bedeuten. Und das, wo ich mir doch gerade schon sehnlichst diese Insel wünsche. Ja, ich hätte gerne eine Insel auf der ich dann wichtige Orte und Personen vereinen würde und glücklich werden würde. Ja klar weiß ich, das man leider Deutschland nicht zerschneiden kann und das man das nie alles haben kann was man will, aber wünschen darf man ja wohl.
Ja und der Job wäre halt wieder eine Veränderung. Wieder raus hier und umziehen. Neue Arbeit, die dann wohl eher nicht mein Job wäre und und und.. Die Laier habe ich ja schonmal abgelassen.

Tja und davor hab ich jetzt ein bisschen Angst und kann mich deswegen nicht so recht freuen für den Mann. Natürlich ist eine Einladung zum Gespräch noch keine Jobzusage, aber es ist halt ein Schritt und damit ein Schritt in die Richtung, das ich mich mit den neuen Gegebenheiten schonmal auseinandersetzen muss.
Ja, ich hab schonmal ein bisschen nach Jobs geschaut. Ich würd bestimmt irgendwas finden.
Wohnungen habe ich mir auch schon im Netz angeschaut. Wir könnten wohl fürs gleiche Geld wie bisher was größere haben. Wir könnten Ländlicher Wohnen, was mir natürlich gefallen würde.
Wir müssten wohl erstmal Fernbeziehung führen. Solange der Mann noch in der Probezeit wäre, würde ich meinen Job hier erstmal nicht kündigen, weil wer weiß.. Nicht das ich davon ausgehe, das der Mann die Probezeit nicht übersteht, aber man weiß halt wirklich nie, was passiert. Wäre natürlich für uns auch erstmal Zeit, nach ner Wohnung zu schauen, wobei wir die hier ja auch kündigen müssten. Das wäre wieder eine ziemliche Timing Sache. Ich müsste mit der Kündigung meines Jobs alles so timen, das ich dort direkt anschließen kann.
Es wäre wieder so viel zu bedenken. Es hätte wohl auch wieder auswirkungen auf unsere Familienplanung.
Ach, mein Kopf spielt wieder verrückt und das, wo ich doch im Moment eh in so nem tiefen Loch stecke. Aber gut, vielleicht würde diese Veränderung ein bisschen helfen, wer weiß.

Erstmal warten wir jetzt das Gespräch ab und wenns dann wirklich akut wird, dann wird sich alles irgendwie finden.

Später fällt mir bestimmt noch ganz viel ein, was ich schreiben will. Vielleicht editiere ich dann noch, oder es gibt morgen einen weiteren Beitrag zu dem Thema. Eventuell wird es also noch mehr Depri und Sorgen Beiträge geben…


02.11.2011

gestopsel

von Buchschreck in Arbeit, Bloggiges, Familie, Menschliches

- Ich habe eine neue Brille. Endlich! Ich habe mir ja eine Brille bei dieser Billigkette bestellt und wollte ausprobieren, ob das was taugt. Der Schatzymann und ich haben ein schönes Gestell ausgesucht, das wir leider am Ende wieder zurückhängen mussten, weil der Glasdurchmesser nicht passte. In meiner Stärke gibts die Gläser leider nicht in Groß sondern nur in Klein. Tja dumm gelaufen. Auf jeden Fall konnte ich meine Brille dann vor zwei Wochen abholen und ich muss sagen, ich bin sehr glücklich damit. Ich kann wieder alles sehen. Also Straßenschilder, Leute, Autos und und und. Ich bin glücklich und das ist wichtig. Am wichtigsten ist aber, das ich nächstes Jahr dann eine Sonnenbrille in Sehstärke bekomme. Da freue ich mich schon drauf.
Und ich weiß, das es eigentlich falsch ist diese Ketten zu unterstützen und nicht zu den niedergelassenen Optikern zu gehen. Aber ich kanns mir einfach nicht leisten Jährlich so viel Geld für meine Brillen auszugeben. Also geh ich billig.

- Nähen liegt grad so ein bisschen flach. Ich hab abends nach der Arbeit nicht mehr so die Motivation und am Wochenende auch nicht. Aber ich will wieder ran. Hab ein paar schöne Schnitte und auch Stoff liegt hier noch toller rum. Also hoffentlich bald wieder mehr genähtes hier..

- Meine Kollegin hat es geschafft im Urlaub total krank zu werden und fällt jetzt schon die zweite Nach-Urlaubs-Woche aus. Heißt wir sind jetzt in Woche 4 ohne sie unterwegs. Der Chef hat seit letzter Woche Urlaub und ich eine Kollegin aus der anderen Zweigstelle zur Vertretung da. Wir machen es uns schön und arbeiten die ganzen Stapel nach und nach ab.

- Ich möchte endlich versuchen mein Leben aufzuräumen. Jetzt gar nicht so im zwischenmenschlichen oder so, sondern wirklich sehr materiell. Ich sammel Sachen und kann mich schlecht trennen. Unsere Bude sieht aber irgendwie immer unordentlich aus. Also versuche ich jetzt knallhart wegzuwerfen und mir nicht ständig zu denken “Das hast du dann und da von dem und dem geschenkt bekommen”..! Ich will einfach echt leichter werden. Wenn schon nicht körperlich ( da gehts eher in die andere Richtung) dann zumindest was meine Sammlungen angeht. Zwei große Blaue Säcke und ein Haufen Altkleider sind schon entstanden. Vielleicht wirkt es sich positiv auf alles aus.

- Ich seh immernoch aus wie mitten in der Pubertät. Aber während meine Mama ein ganzes Wochenende bei uns weilte, haben wir den Weg in die Apotheke gewagt. Da wir Kinderwunsch haben, meinte die Apothekerin wären Pillen jeder Art nicht so gut. Also haben wir viel Geld für Waschgel, Tagescreme und Abendcreme (oder wie nennt man die?) ausgegeben. Außerdem gabs noch ein sehr stark deckendes Macke up. Daran muss ich mich immer noch gewöhnen. Erstens dauerts morgens jetzt viel länger im Bad und zweitens fühl ich mich immer noch so ein bisschen angeschmiert. Außerdem meine ich immer, das es unnatürlich und fleckig und so aussieht. Auch wenn jetzt schon mehrere Leute gesagt haben, das es nicht so ist, ich hab das Gefühl trotzdem. Na mal sehen. Wenns hilft.

- Ja, meine Mama war tatsächlich zu besuch. Endlich mal, in fünf Jahren hat sie es geschafft, ohne besonderen Grund herzukommen. Bisher war sie lediglich zur Hochzeit für drei Tage da und dann nochmal zwei Tage zur Trauerfeier der SchwieMa. So haben wir jetzt wirklich drei Tage miteinander verbracht. Waren schön einkaufen und haben uns viel unterhalten. Es kam auch viel aus der Vergangenheit auf den Tisch, aber das ist kein so schönes Thema. Ich fand aber die Tage mit meiner Mama sehr schön und vielleicht kommt sie ja bald wieder.

Ja, so ein bisschen was ist hier passiert, aber so richtig zum bloggen komme ich nicht. Auch wieder so ein Motivationsproblem…


31.10.2011

Und nun?

von Buchschreck in Auskotzen, Familie, Menschliches, Zukunft

Jetzt folgt wieder so ein absoluter Chaoskopf-Depri-Herz-Bauch-Post:

Also im moment sieht es beim Schatzymann auf der Arbeit ja nicht so pralle aus. Nicht, das sein Job super akut in Gefahr wäre, aber so wirklich zufrieden sind wir nicht. Mitgliederschwund und Co. machen den Job nicht zum sichersten überhaupt. Außerdem fehlt die Anerkennung und eine neue Herausforderung wäre auch mal ganz schön.

Tja und aufgrund dessen hat er sich also heute beworben. Auf eine Stelle die ihm echt Spaß machen würde, bei der ich mich sicherer fühlen würde was die Zukunft angeht und alles. Also eigentlich ne wirklich gute Sache. Aber, leider nicht hier um die Ecke sondern 180km von unserem momentanen Standort. Und da fangen die Probleme an. Jeden Tag pendeln kann und will ich ihm nicht zumuten und will er auch nicht. Außerdem wäre dann die gemeinsame Zeit doch sehr knapp. Also stünde uns wohl ein Standortwechsel ins Haus. Und da fängt mein Problem an.

Standortwechsel schön und gut, aber leider sind es eigentlich 180km in die falsche Richtung. Weiter in den Süden wäre schön, aber so wären es km in den Norden. Ich müsste meinen Job aufgeben, um den ich ja eigentlich recht lange gekämpft habe. In meinem gelernten Beruf würde ich wohl so schnell nichts bekommen, also würde ich vorerst wohl anderweitig arbeiten. Das ist jetzt nicht so das Problem, aber natürlich auch nicht unbedingt ideal.
Meine ohnehin miese Soziale Integration wäre mal wieder dahin. Wir kennen da beide keinen Menschen. Ich weiß nicht, wie gut das klappt, schon wieder rausgerissen und alles.

Aber ich finde die Vorstellung eigentlich auch schön. Raus hier, was neues sehen. Was anderes machen.

Ach, ich bin ziemlich zerrissen. Vor allem, mache ich mich verrückt, obwohl der Schatzymann ja heute erst die Bewerbung weggeschickt hat. Also noch nichtmal ein Gespräch war oder irgendwas. Aber ich bin nunmal ein Mensch, der schon vorher über alles mögliche nachdenkt und der auch gerne so viel wie möglich im voraus planen möchte. Das ist jetzt nicht nur im Zusammenhang mit dieser Geschichte schwierig, sondern auch wenns z. B. ums Kinderthema geht. Ich würde am liebsten noch vor der Schwangerschaft wissen, wie das mit der Kinderbetreuung hinterher klappt, wo wir nen Platz bekommen, wie wir das mit dem Arbeiten regeln und und und. Tja, ich würd so gerne alles planen, aber das geht nunmal nicht.

Ich werde also jetzt versuchen erstmal abzuwarten, was der Schatzymann so hört. Zwischendurch schau ich ein bisschen nach Wohnungen und auch ein bisschen nach Jobs für mich. Dann wäre ich erstmal ein bisschen beruhigt und beschäftigt.

Außerdem versuche ich jetzt meinen Kopf abzustellen und nicht weiter darüber nachzudenken..


08.10.2011

Two years..

von Buchschreck in Familie, Trauriges

Wir vermissen dich.
Zwei Jahre und doch so als wäre es gestern..
So viel wirst du noch verpassen, doch tief in uns bist du bei jeder Gelegenheit dabei..
Ich hoffe, dort wo du bist bist du glücklich..
Wir haben dich lieb..


21.09.2011

Geschnippelt

von Buchschreck in Ausflug, Familie

Da ich mich ja heute aufgrund meiner schleichenden Erkältung und wegen der starken Übelkeit gestern, für heute krank gemeldet habe, habe ich Zeit mal ein bisschen nachzubloggen.
Am Wochenende hatten wir ja besuch von meiner Familie. Mein Papa und meine kleine Schwester haben uns mit ihrer Anwesenheit erfreut. Für mich hieß das dann auch, das ich die gewünschten Schlüsselanhänger für die kleine Schwester fertigen muss.
Ergebnis:

Anfang Oktober geht es los. Die Kurze tritt ihre Ausbildung an und ich glaube, sie wird damit glücklich werden. Ich wünsch ihr auf jeden Fall alles Gute dafür.

Gemeinsam haben wir dann auch diesen Ort besucht:

Der Schatzymann und ich wollten da ja eigentlich schon länger mal hin, aber geklappt hat das irgendwie nie. Jetzt haben wir mit der Familie eine Führung über die Kokerei mitgemacht. War sehr spannend und wir werden auf jeden Fall nochmal wiederkommen. Man kann irgendwie alle Teile seperat anschauen. Führungen über die Kokerei und die Zeche und so. Alles kostet extra und das fand ich ein wenig doof. Aber sonst war es wirklich schön. Wir sind mit dieser riesen Rolltreppe gefahren. Dauert ewig aber der Ausblick ist gut.
Lustiges Bild habe ich aufm Parkplatz gemacht:

Außerdem waren wir mit der Familie viel Eis essen, haben uns die neue T.hier Galerie in Dortmund angeschaut und Abends schön gespielt.
Nachdem dieser Teil der Familie sich verabschiedet hatte, hat sich die Mama angekündigt. Die kommt und also jetzt auch mal außerhalb irgendwelcher Feierlichkeiten besuchen. Bisher war sie ja nur zur Hochzeit für zwei Tage da und zur Trauerfeier für die SchwieMa. Im Oktober verbringen wir dann also ganze vier Tage miteinander.
Auf dem Plan steht auf jeden Fall ein besuch in der T.hier Galerie und eigentlich wollte die Mama ja schon immer ins C.entro nach Oberhausen. Ich freue mich auf diesen Besuch.

Montag war ich dann auch gleich bei P.rimark. Die sind jetzt in Dortmund in der Galerie und das Angebot gefällt mir echt gut. Ich werde meine Einkäufe gleich mal in die Waschmaschine schicken und schauen was die Qualität so hergibt. Wenn die in Ordnung ist, dann könnte das mein neuer Lieblingsladen sein. Ich habe für 50 Euronen ganze 10 Teile gekauft. Ja klar kann man jetzt wieder mit Kinderarbeit und schrecklichen Arbeitsbedingungen und so kommen, aber sorry, ich kann und will mir keine T-Shirts für 20-40 Euro von irgendwelchen Markenherstellern leisten. Und nur weil ich es nicht mehr kaufe, wird sich daran nichts ändern. Dafür müsste es ein ganz großes Umdenken geben und vieles in Deutschland müsste sich ändern.Ich kaufe auf jeden Fall weiter so wie es mein Geldbeutel zulässt und wenns dann nicht unbedingt Made in Deutschland ist, dann ist es eben so.
Mein nächster Besuch in der Galerie wird dem Optiker Eyes & More gelten. Hat damit schon jemand Erfahrung gemacht? Die haben mir erklärt, das ich tatsächlich auch Brillen in meiner Stärke für 95 Euronen bekommen kann. Tja, das will ich jetzt testen. Ja, vielleicht ist die Qualität nicht so gut wie bei eigenständigen Optikern und eigentlich bin ich voll für das Unterstützen der örtlichen Händler, aber da wären wir wieder beim Geldbeutel. Meiner erlaubt mir leider nicht jedes Jahr eine neue Brille für 600 Euro. Das sitzt nicht drin und daher werde ich diese Alternative testen. Wenn das Ok ist, dann würde ich auch das erste mal nach ca. 15 Jahren wieder Geld für eine Sonnenbrille in Sehstärke ausgeben. Weil nochmal 600 Euro für ne Sonnenbrille ist halt noch viel weniger drin.

Samstag heißt es für mich Arbeiten. Draußen in nem Park. Ich hoffe das Wetter ist halbwegs trocken und nicht zu kühl. Wäre glaube ich nicht so gut für meine schleichende Erkältung.

Jetzt werde ich mich nochmal hinlegen. Schlafen tut sehr gut!


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