30.01.2012

Strohwitwe

von Buchschreck in Bildas, Gekocht/Gegessen

Seit heute bin ich also unter der Woche Strohwitwe.
Der Schatzymann ist seit heute Mittag an seinem neuen Wohnort angekommen. Sein jetzt bezogenes Zimmer ist auf jeden Fall besser als das Loch von neulich.
Für mich heißt das aber nicht nur, das ich alleine schlafen muss und abends immer allein bin, nein, ich muss ich schauen das ich nicht verhungere.
Also habe ich heute überlegt was ich essen möchte und ob ich es schaffe das selbst zu kochen.
Die Entscheidung war schnell getroffen, es sollten Apfelpfannkuchen werden.
Jetzt werden viele sagen, das ist ja nicht schwer, aber wenn man bedenkt, das ich nicht koche und bisher eigentlich nur Tiefkühl und ein bisschen Nudeln gekocht habe, ist es für mich schon ein bisschen was.
Ich habe ein Grundrezept aus dem Internet genommen und dann halt Äpfel rein.
Hier das Ergebnis:

Das ist jetzt der letzte, also der Rest vom Teig und vom Apfel.
Insgesamt habe ich vier Stück gemacht. Zwei habe ich gegessen und zwei nehme ich morgen mit zur Arbeit.

Ich muss sagen, ich bin ein bisschen stolz auf mich.
Es hat alles reibungslos funktioniert und geschmeckt hat es auch noch.

Vielleicht wird das hier also jetzt regelmässig passieren, das ich meine Kochergebnisse präsentiere.
Es sollte aber niemand irgendwelche großen Kulinarischen Höhenflüge erwarten. Nicht, weil ich mir nicht zutraue sowas zu kochen, sondern weil ich leider ein sehr schwieriger esser bin und daher nur wenige Sachen wirklich esse.

Jetzt werde ich meinen ersten Strohwitwenabend vor dem Fernseher genießen.


27.01.2012

Wochenbilanz

- Verkehrsunfall hautnah erlebt.
- Reh nicht angefahren obwohl es im dunkeln auf die Straße gerannt kam.
- dreimal mit dem Schatzymann gekocht
- die Praktikantin nur einmal böse angesprochen obwohl sie mehr verdient hätte
- von der Kollegin jeden Tag genervt
- Mit meinem Chef nur Hallo und Tschüss gesagt
- Mehr als einen Kunden glücklich gemacht
- eine schmerzvolle Entzündung an der Wangeninnenseite eingefangen ( Jetzt mit Gel aus Apo am behandeln und Para schlucken)
- Vom Schatzymann zweimal ganz toll massiert worden (sehr sehr schön)
- Kranke Kollegin besucht
- “Tribunal” von Klaus Erfmeyer gelesen.


26.01.2012

Himmel voller Farben

von Buchschreck in Allgemeines

Heute möchte ich mal wieder bei “Beauty is where you find it” mitmachen.

Da das Wetter heute leider keine schönen Himmelsbilder zulässt, habe ich mich entschieden ein Bild von gestern zu nehmen.

Auf dem Weg zur Kollegin in die Stadt habe ich einfach am Straßenrand gehalten und das Bild gemacht. Es war einfach schön das anzuschauen. Und da ich nicht die Route durch die Stadt gefahren bin, sondern über Land, war es ein wenig so, als wäre ich zu Hause. Viel Landschaft und Natur gemischt mit den schönen Himmelsfarben.

 

Wieder eine ganz gute Übung mit der neuen Kamera.

Hier gibts übrigens noch mehr sehr schöne Himmelsbilder.


23.01.2012

BabyZeug

von Buchschreck in Bildas, Bilder, Nähen

Nachdem ich heute einen tollen neuen Card-Reader gekauft habe, kann ich auch endlich die ersten Bilder zeigen, die ich mit meiner Kamera gemacht habe.

Zu Weihnachten gabs von Papa ja eine schöne Olympus E420. Jetzt müsste ich nur noch schöne Fotos machen können.
Das kann ich leider nicht. Meine Bilder sehen nie so schön aus, wie in anderen Blogs. Aber wer weiß.

Trotzdem zeige ich heute mal die Bilder von den Babymützen und dem Halstuch. Alle drei Teile habe ich für das Baby unseres Pistolentrainers genäht. Ich habe auch schon ein Bild von der einen Mütze mit Baby drin gesehen. Sieht sehr süß aus.

Ich liebe Sternchenstoffe und habe davon neulich ein paar bestellt. Der Jersey gefällt mir sehr gut. Passend dazu gabs dann auch noch das Webband. Diese Mütze wurde also schon getestet und von der Familie für gut befunden.

Hier habe ich die Ohren anders geschnitten. Sind aber eigentlich auch ganz cool.

Ja und dann gabs noch das Halstuch fürs Baby-Mädchen. Die Rückseite ist mit schönem roten Nicky und geschlossen wird mit einem Klettverschluss. Das mach ich bei so kleinen am liebsten, weil es hält aber sich das Baby damit nicht so leicht erwürgen kann, weils halt aufgeht wenn man feste dran zieht.

Modell für die Bilder war übrigens eine große blaue Robbe. Die steht bei uns auf der Arbeit rum. Mal sehen, leider ist im moment immer dunkel wenn ich heim komme. Daher kann ich eigentlich nur auf der Arbeit Bilder machen, aber da hab ich halt nicht so die Möglichkeiten und die Kollegin fragt immer was das soll. Ich will ihr aber halt nicht erzählen, das ich einen Blog habe und dafür Bilder brauche.

Naja, wir werden sehen, wie sich mein Fotografischer Werdegang so entwickelt. Vielleicht mach ich ja auch mal einen kleinen Kurs..Ach wer weiß..


23.01.2012

50 Teile

von Buchschreck in Allgemeines

Das ist das neue Konzept im Hause Buchschreck.
Wir versuchen jetzt jeden Tag 50 Teile wegzuräumen, damit wir unser Chaos mal ein wenig in Ordnung bekommen. Wir sind beide Chaoten und haben auch nicht so viel Zeit nach der Arbeit.
Mich nervt das Chaos aber doch ziemlich und ich ärgere mich über mich selbst. Ich will Ordnung halten, aber so wirklich schaffen wir das halt nicht.
Ich muss aber sagen, das wir mit diesen 50 Teilen doch schon Fortschritte gemacht haben. Ich versuche also jeden Tag, bevor ich nähe oder mich an den PC setze oder Fernsehen schaue, ca 50 Teile wegzuräumen.
Ob ich das natürlich durchhalte, bleibt abzuwarten. Aber für den Umzug und die neue Wohnung habe ich mir einfach fest vorgenommen das es besser werden muss.
Das ist also quasi mein Vorsatz fürs neue Jahr. Ordnung ins Buchschrecksche Chaos bringen.


15.01.2012

Zimmer..

von Buchschreck in Arbeit, Zukunft

.. oder eher Loch.
Ja, das haben wir uns heute angeschaut. Der Schatzymann will ja die erste Zeit in einem möblierten Zimmer wohnen und daher haben wir uns heute ein Zimmer ausm Internet angeschaut.
Naja, ich sag eher Loch dazu. Schon der erste Eindruck war nicht so toll. Im Hausflur standen jede Menge Schuhe rum und auch irgendwelche Renovierungsutensilien. Über die Treppe gings dann in den Keller. Da war alles dunkel und nicht wirklich schön gemacht.
Die Möbel in dem Zimmer waren bunt zusammengewürfelt und es sah irgendwie nicht gut aus. Die Küche war super alt. Auch bunt zusammengewürfelt und insgesamt nicht sehr schön.
Der Hammer war das “Bad”. Also eigentlich war es wohl der Heizungsraum. Da war dann noch ein Klo, ein Waschbecken und eine Dusche drin. Eben auch dunkel und eben eher Heizungsraum als Badezimmer.

Jetzt hat der Mann nicht wirklich große Ansprüche, weils ja eigentlich auch nur zum Schlafen unter der Woche ist, aber ein bisschen halt dann schon.
Ordentliche Möbel, eine Küche die man auch nutzen kann und ein Bad, das diesen Namen auch verdient.
Naja, jetzt hat er mal ein bisschen im Netz geschaut und noch ein paar Angebote gefunden. Da wird er die Woche mal anrufen und wir werden sehen.

Wir haben uns dann auf dem Rückweg noch einen potenziellen Wohnort angeschaut. Leider wars schon ziemlich dunkel und wir beide recht müde, also nur kurz durch und wieder weg. Aber sah ganz nett aus. Die Adresse von der Wohnung hatten wir nicht, also konnten wir da nicht näher schauen. Hätten wir vielleicht, wenn wir etwas mehr geschaut hätten, aber egal.

Das mit dem schauen war auch unser Glück, so haben wir einen großen Stau auf der Autobahn umfahren können. Das wäre jetzt nämlich gar nicht schön gewesen.

Ich freu mich mittlerweile schon sehr auf unseren Umzug. Schließlich liegt dadurch ein eigenes Nähzimmer im Bereich des möglichen. Also so richtig. Weil die Mieten geringer sind, können wir ne größere Wohnung suchen und wenns richtig gut läuft, vielleicht sogar ein hübsches kleines Haus.
Für mein eigenes Zimmer wird jetzt Geld gespart, damit ich mir dann noch Schränke und Regale für den Stoff und alles andere kaufen kann.

Ich bin ja ein unheimlich ungeduldiger Mensch. Das hat jetzt leider zur folge, das ich gerne so schnell wie möglich hier weg möchte.
Aber ich hab ja noch keinen Job und dann müssen wir ja auch wegen Wohnung schauen und allem.

Ach, wenn es doch schon so weit wäre und ich mein eigenes Nähzimmer einrichten könnte….


08.01.2012

Ausflug zur Omimi

von Buchschreck in Ausflug, Familie, Vergangenheit, Zukunft

Da der Schatzymann ab Freitag auf einer Tagung war, habe ich mich Samstag auf den Weg zu meinen Großeltern gemacht.
Als Kind war ich in den Ferien immer bei meinen Großeltern. Schon als ich ganz klein war, konnte ich sogar die sechs Wochen Sommerferien problemlos dort verbringen.
Ich brauchte nie ein großes Bespaßungsprogramm. Ich konnte mich in der Werkstatt meines Opas mit Holz beschäftigen und bei gutem Wetter im Garten spielen. Im Winter Schneeburgen und ähnliches bauen. Einfach Kind sein und viel spielen.

Jetzt war ich also wieder da und es hat sich natürlich viel geändert, aber ganz viel ist auch einfach so geblieben wie es war.
Ich kenne die Geräusche, die jede einzelne Zimmertür macht. Das knarzen des Bodens wenn man darüber läuft. Die Geräusche aus der Küche, wenn meine Oma kocht. Die kleinen Rituale, wenn mein Opa vor dem Essen sein Messer schärft, Oma die Platzdeckchen verteilt. Abends die Wärmflaschen für die Betten fertig gemacht werden, weil Omimi und ich es gerne schön warm haben.
Ach, es ist so vieles, was sich einfach nicht ändert.
Mit meinem Opa auf dem Sofa sitzen und Fernsehen schauen.
Abends zusammen Rommee spielen und der Opa freut sich diebisch, wenn er eine gute Karte zieht oder einen Joker bekommt. Meine Oma, die ganz oft Möglichkeiten übersieht und kein Problem damit hat zu verlieren.

Was sich wohl auch so bald nicht ändern wird, ist diese Sache mit dem Essen. Alles wird genau geplant. Sobald wir unseren Besuch ankündigen, plant meine Oma was es wann für wen zu essen gibt. Da ich ja leider ein wenig mäkelig bin mit dem Essen, gibts für mich meistens was eigenes. Außerdem natürlich immer das, was ich am liebsten esse und davon immer reichlich.
Ebenso wird genug vorgekocht, damit ich ganz viele Sachen mitnehmen kann und nur ja keiner verhungern muss.

Ach mensch, das war wieder so ein bisschen auftanken. Seele streicheln.

Ich muss nichts machen, kann mich verwöhnen lassen und genießen.

Ich hoffe, das meine Großeltern noch lange so fit bleiben wie bisher. Damit ich noch viele viele Jahre zu Besuch kommen kann und all das vertraute und liebgewonnene so bleibt…


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