31.10.2011

Und nun?

von Buchschreck in Auskotzen, Familie, Menschliches, Zukunft

Jetzt folgt wieder so ein absoluter Chaoskopf-Depri-Herz-Bauch-Post:

Also im moment sieht es beim Schatzymann auf der Arbeit ja nicht so pralle aus. Nicht, das sein Job super akut in Gefahr wäre, aber so wirklich zufrieden sind wir nicht. Mitgliederschwund und Co. machen den Job nicht zum sichersten überhaupt. Außerdem fehlt die Anerkennung und eine neue Herausforderung wäre auch mal ganz schön.

Tja und aufgrund dessen hat er sich also heute beworben. Auf eine Stelle die ihm echt Spaß machen würde, bei der ich mich sicherer fühlen würde was die Zukunft angeht und alles. Also eigentlich ne wirklich gute Sache. Aber, leider nicht hier um die Ecke sondern 180km von unserem momentanen Standort. Und da fangen die Probleme an. Jeden Tag pendeln kann und will ich ihm nicht zumuten und will er auch nicht. Außerdem wäre dann die gemeinsame Zeit doch sehr knapp. Also stünde uns wohl ein Standortwechsel ins Haus. Und da fängt mein Problem an.

Standortwechsel schön und gut, aber leider sind es eigentlich 180km in die falsche Richtung. Weiter in den Süden wäre schön, aber so wären es km in den Norden. Ich müsste meinen Job aufgeben, um den ich ja eigentlich recht lange gekämpft habe. In meinem gelernten Beruf würde ich wohl so schnell nichts bekommen, also würde ich vorerst wohl anderweitig arbeiten. Das ist jetzt nicht so das Problem, aber natürlich auch nicht unbedingt ideal.
Meine ohnehin miese Soziale Integration wäre mal wieder dahin. Wir kennen da beide keinen Menschen. Ich weiß nicht, wie gut das klappt, schon wieder rausgerissen und alles.

Aber ich finde die Vorstellung eigentlich auch schön. Raus hier, was neues sehen. Was anderes machen.

Ach, ich bin ziemlich zerrissen. Vor allem, mache ich mich verrückt, obwohl der Schatzymann ja heute erst die Bewerbung weggeschickt hat. Also noch nichtmal ein Gespräch war oder irgendwas. Aber ich bin nunmal ein Mensch, der schon vorher über alles mögliche nachdenkt und der auch gerne so viel wie möglich im voraus planen möchte. Das ist jetzt nicht nur im Zusammenhang mit dieser Geschichte schwierig, sondern auch wenns z. B. ums Kinderthema geht. Ich würde am liebsten noch vor der Schwangerschaft wissen, wie das mit der Kinderbetreuung hinterher klappt, wo wir nen Platz bekommen, wie wir das mit dem Arbeiten regeln und und und. Tja, ich würd so gerne alles planen, aber das geht nunmal nicht.

Ich werde also jetzt versuchen erstmal abzuwarten, was der Schatzymann so hört. Zwischendurch schau ich ein bisschen nach Wohnungen und auch ein bisschen nach Jobs für mich. Dann wäre ich erstmal ein bisschen beruhigt und beschäftigt.

Außerdem versuche ich jetzt meinen Kopf abzustellen und nicht weiter darüber nachzudenken..

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